Dekanat Wetterau

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          Auf zur Wartburg - mit Oldtimern und Motorrädern

          SickelMänner, Motorräder, Martin: mit dem Bike unterwegs Richtung Wartung waren neun Männer aus der Wetterau

          Beim Pilgern ist der Weg das Ziel. Doch wer sagt, dass man diesen Weg zu Fuß zurücklegen muss? Zwei ungewöhnliche Pilgertouren führten von der Wetterau in die Wartburg: Dekan Guth reiste mit Motorrad und einer Männergruppe, sein Stellvertreter Uwe Wagner-Schwalbe setzte auf vier Räder und machte sich gemeinsam mit anderen Oldtimer-Besitzern auf den Weg.

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          Die 3-M-Tour: Männer, Motorräder und Martin

          Der Treffpunkt war längst nicht allen bekannt – obwohl alle im Bereich des Dekanats Wetterau wohnen. Eine Pilgertour auf den Spuren Martin Luthers sollt es werden - nicht zu Fuß, sondern mit Motorrädern. Neun Männer trafen sich freitagmorgens in der Komturkirche in Nieder-Weisel am Lutherweg. Ein Ort, 800 Jahre alt, der den meisten jedoch neu  war. Und neu war Ihnen auch die Idee von Dekan Volkhard Guth, auf den Spuren Martin Luthers mit dem Motorrad unterwegs zu sein. Zwischen 650 und 1150 Kubik stark, zwischen 34 und 2 Jahren alt waren die Maschinen. Erfahren hatten die meisten Männer von der Tour durch den Veranstaltungskatalog des Dekanats.

          Und so ging es  von Nieder-Weisel nach Grünberg, wo sie von Dekan Norbert Heide den zweiten Stempel in den Pilgerpass  gedrückt bekamen. Dekan Heide sprach mit Ihnen in der dortigen Stadtkirche dann auch den Mittagssegen. Überhaupt, Stichwort Segen: Vor jedem Start griffen die Männer in ihre Motorradanzüge, holten ein Liturgieheft heraus und sprachen ein Segensgebet, jeden Tag gegen 12 Uhr ein Mittagsgebet und am Ende des Tages Luthers Abendsegen. 

          Hinter Bad Hersfeld verließ kleine Gruppe den Lutherpfad, um nach Bad Liebenstein am Rennsteig zu gelangen. Denn der sollte am Samstag abgefahren werden, bevor es zur Führung auf die Wartburg ging. Eine der großartigsten Ausstellungen im Rahmen des Reformationsjubiläums wartet dort mit einzigartigen Ausstellungsstücken auf. Oder wann haben Sie mal Luthers Septembertestament im Original, Melanchthons von ihm bekritzelte Grammatik, die Bannandrohungsbulle  oder das Schwert Gustav Adolfs gestehen!? Apropos Wartburg – Eine Männertour zur Wartburg kann nicht am Automobilmuseum Eisenach vorbeifahren, ohne auch dort hineinzugehen. Männer haben eben einen Sinn für´s Wesentliche und bilden sich umfassend! Abends wurde das Erlebte und Gelernte dann mit Klosterbier vertieft.

          Die Rückfahrt ging am Sonntag über viele kleine Straßen des Thüringer Waldes, der Rhön und des Vogelsbergs ins Dekanat Wetterau. Beim Verabschieden war klar: Diese Tour auf Luthers Spuren war eine neue Art des Pilgerns oder des Motorradfahrens! Jedenfalls konnte man(n) zu sich kommen, Ruhe finden und abschalten. Denn unter dem Helm ist jeder für sich – mit sich und mit seinem Gott! 
          (Volkhard Guth)

          Die Luther-Oldtimer-Rallye 

          Quietschende Reifen, aufheulende Motoren. Mit Oldtimern wie dem Lancia Beta Coupé und VW Sciroccos der ersten und zweiten Baureihe  40 bis 50 Kilometer am Tag durch wunderschöne Landschaften fahren, die am Lutherweg Richtung Wartburg liegen.

          Eine solche Tour mit Oldtimern war ein Traum, den sich Pfarrer Uwe Wagner-Schwalbe aus Münzenberg mit der Lutherrallye nun endlich erfüllen konnte. Eine Truppe die aus sieben Personen bestand, drei Ehepaare und ein Einzelreisender, ausgerüstet mit Karten und Gebetsheften und vier Autos. Sie begannen die Tour in Münzenberg mit einem Reisesegen.  Die Reise folgte dem Lutherweg über Trais-Münzenberg in Richtung Grünberg. Fahren und Gespräche. Gespräche über Luther und Erinnerung an die Reformation. Auch Gespräche über Automobiltechnik fanden ihren Platz in dem Konzept, das die Rallye verfolgte. Der Weg führte über Stationen wie Alsfeld und Bad Hersfeld nach Eisenach. Dort besichtigten sie die Automobilwerke. Anschließend besuchten sie noch einen Gottestdienst mit Aufführung einer Telemann Kantate in der Taufkirche Johann Sebastian Bachs, der St. Georgenkirche.

           

          Als letztes auf dem Plan stand Schlitz. Dort noch eine letzte gemeinsame Altstadtbesichtigung mit anschließender Burgturmbesichtigung und ein letztes gemeinsames Essen; sie feierten ihr letztes gemeinsames Abendmahl. Damit war die Lutherrallye abgeschlossen und sie machten sich doch relativ erleichtert wieder auf den Heimweg. Erleichtert, dass alles geklappt hatte und fest entschlossen, auch nächstes Jahr wieder gemeinsam positive und negative Erfahrungen auf dem Lutherweg zu sammeln. Nächstes Jahr wollen sie mit weiteren Gleichgesinnten Richtung Worms fahren.
          (Dörte Wagner-Schwalbe, Schulpraktikantin im Dekanatsbüro)

           

           

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