Dekanat Wetterau

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          Sonntagswort: Es liegt im Auge des Betrachters

          Unser Blick auf die Welt kann etwas verändern, sagt Pfarrer Hilmar Gronau, zuständig für die Gemeinden Bauernheim und Dorheim. Mit den verschiedenen Blickwinkeln beschäftigt er sich in seinem Impuls.

          HortienPfarrer Hilmar Gronau

          „Ist eine Wespe schön?

          „Falsche Frage!“, werden jetzt einige denken und daran erinnern, dass Wespen vor allem lästig sind. Besonders dann, wenn sie einem den Zwetschgenkuchen oder das Grillsteak streitig machen. Andere werden darauf hinweisen, dass Wespen für manche Menschen sogar gefährlich sind, wenn sie auf Wespengift allergisch sind. Anderseits ist für Nicht-Allergiker*innen ein Wespenstich zwar zunächst schmerzhaft, aber das vergeht auch schnell wieder.

          „Falsche Frage!“, werden aber auch vielleicht engagierte Naturschützer*innen sagen, und darauf hinweisen, dass Wespen sehr nützlich sind. Denn als Jagdinsekten vertilgen sie abgestorbenes tierisches Eiweiß und sorgen damit für die „Müllabfuhr“ in der Natur.

          Und doch gibt es eine Menschengruppe, die Wespen auf jeden Fall schön findet: Das sind die Fußball-Fans von Borussia Dortmund. Denn Wespen tragen die Farben ihres Lieblingsvereins, schwarz-gelb.

          Wir sehen: Es kommt auf das Auge des Betrachters an. Mit dem entsprechenden Blick kann etwas schön sein, was für andere nur lästig oder nützlich ist. Unser Blick auf die Welt kann also wirklich etwas verändern.

          Wir alle wissen, wie gut es uns tut, wenn wir spüren, dass uns jemand mit liebevollen Augen ansieht, uns etwas zutraut, große Stücke auf uns hält. Das gibt uns Lebenskraft. Diese Erfahrungen sollten uns Mut machen, mit dem gleichen liebevollen Blick auf andere Menschen zu schauen.

          Jesus Christus ist uns darin ein Vorbild. Er ist immer wieder liebevoll auf Menschen zugegangen, die von vielen verachtet wurden. Dadurch hat er diese Menschen - und damit die Welt - neu zum Leuchten gebracht.

          So können auch wir die Welt neu zum Leuchten bringen, wenn wir liebevoll auf andere zugehen.

          Und eine leuchtende Welt wäre doch schön.

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