Dekanat Wetterau

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          Sonntagswort: Vorbereitung aufs Weihnachtsfest

          Pfarrer Christian Krüger vom Pfarrteam Karben schreibt darüber, wie wir uns auf Weihnachten vorbereiten können.

          Am heutigen Sonntag ist der erste Advent. Damit beginnt die Zeit der Vorbereitung aufs Weihnachtsfest. Doch wie bereite ich mich sinnvoll auf Weihnachten vor? Wir backen Plätzchen; wir suchen nach Geschenken für unsere Lieben; wir schmücken die Häuser mit Tannenzweigen und Lichtern. Denn jedes Licht verweist auf Jesus, der gesagt hat: "Ich bin das Licht der Welt.“ Und jedes Tannengrün, das Schnee und Eiseskälte trotzt und seine Farbe auch im Winter behält, ist ein Hoffnungszeichen des Lebens gegen den Tod.

          Doch all das ist letztlich schmückendes Beiwerk. Wirklich sinnvolle Vorbereitung auf Weihnachten liegt darin, endlich ernst zu machen mit dem Gebot der Nächstenliebe. Natürlich braucht das nicht auf diese Zeit beschränkt zu sein. Aber vielleicht ist es einfacher, das für die absehbare Zeit bis Weihnachten und vielleicht noch bis über die Feiertage hinaus im Gedächtnis zu behalten. Wenn wir uns im Advent anders, liebevoller als sonst im Jahr verhalten, dann ist das durchaus keine verlogene oder inkonsequente Haltung: Das ganze Jahr gibt's Streit, und an Weihnachten tun sie so friedlich? Ja, das hat durchaus seinen Sinn. Das macht deutlich, dass es noch eine andere Wirklichkeit gibt als die, die sonst den Alltag beherrscht. Im Advent verhalten wir uns eben in vielen Dingen anders als sonst im Jahr. Warum nicht auch mal dabei?

          Denn durch mein Verhalten gebe ich Zeugnis von der Hoffnung, die mich erfüllt. Durch mein verändertes Verhalten zeige ich: "So – und noch viel besser – wird es sein, wenn sich erfüllt, was verheißen ist. Das ist ein Advent im Sinne Jesu. Das sind schon die Morgenstrahlen des neuen Tages, erste Anzeichen, dass es wirklich kommt, worauf wir warten und hoffen: Dass Gott unsere oft finstere und so gefährdete Welt verwandeln wird in einen Ort des Friedens und der Freude. Und darum ist es auch angemessen, sich ganz besonders im Advent symbolisch auch so zu verhalten, wie es dem Reich Gottes entspricht.

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