Dekanat Wetterau

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          Sonntagswort: Was bleibt zurück?

          Pfarrer Eckart Dautenheimer, Ev. Gesamtkirchengemeinde Karben, schreibt einen Impuls zu Christi Himmelfahrt in der kommenden Woche.

          Verdutzt schauten sie sich um. Gerade eben hatte er doch noch bei ihnen gestanden. Sie hatten miteinander geredet; gelacht und gescherzt. Über das, was sie alles gemeinsam erlebt hatten. Dann sagte er so etwas Komisches: dass er weggehen müsse, aber dass er bald wiederkommen würde. Allerdings ganz anders, als sie es sich vorstellen würden. Komisches Gerede, dachten manche. Aber er wird schon wissen, was er tun muss.

          Dann kam Nebel auf. Es war schwer, die eigene Hand noch vor Augen zu sehen. Und als es sich wieder lichtete, war er weg. Alle schauten sich ratlos an. Da rief auf einmal jemand aus der Gruppe junger Männer und Frauen: Schaut doch mal nach oben! Und als sie hochschauten, sahen sie von unten in eine Wolke hinein und seine Füße. Was bleibt für uns zurück, dachten viele in diesem Moment.

          Nächste Woche feiern wir Christi Himmelfahrt. Und wenn manche diesen Tag Vatertag nennen, könnte ich insoweit zustimmen, dass es an diesem Tag darum geht, dass Jesus zu seinem himmlischen Vater aufgefahren ist. Dort sitzt er zu seiner Rechten, um (auf)zu richten die Lebenden und die Toten. Zurück bleiben die Erinnerungen, wie sie ihn erlebt hatten. Aber wie findet das Aufrichten in Zukunft statt? Die Jünger*innen haben sich erst einmal verkrochen. Sie wollten nicht mehr. Es braucht weitere zehn Tage, bis alles ganz neu werden soll: an Pfingsten.

          Was bleibt für uns zurück? Wenn ich in der Kita, Grundschule, Konfi oder mit Erwachsenen darüber rede, wird immer wieder schnell deutlich: Es ist eine innere Kraft, die Jesus uns vom Himmel zukommen lässt, damit wir gestärkt und mit seinem Vorbild vor Augen den Alltag meistern und diese Welt zum Guten hin verändern können. Dazu wünsche ich Ihnen allen einen gesegneten „Vatertag“.

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