Dekanat Wetterau

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Wetterau zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

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          Nilani Stegen

          Nilani Stegen ist Kantorin in Bad Vilbel

          Nilani Stegen ist seit 2004 als Dekanatskantorin im Ev. Dekanat Wetterau tätig. Der Haupteinsatzort war von 2004 bis 2013 und ist seit 2018 die Ev. Heilig-Geist-Gemeinde Bad Vilbel-Heilsberg und von 2013 bis 2018 die Ev. Markuskirchengemeinde Butzbach.

          Angebote

          Ich empfinde das Musizieren, besonders das Singen, als etwas sehr Besonderes und vor allem auch Persönliches. Ist es doch der eigene Körper, den jeder zum Klingen bringen kann um gemeinsam im Chor zu musizieren, eine Stimmung darzustellen und auch zu empfinden. Dieses Gemeinschaftsgefühl ist sicher in der Kindheit ein absolut prägendes Erlebnis und Ereignis. So liegt mein Schwerpunkt ganz klar in der mehrstufigen Chorarbeit. Ich leite in Bad Vilbel und auch während meiner Zeit in Butzbach die vielfältigsten Chöre für alle Altersstufen

          • Spatzenchor (ab 5 Jahre bis 1. Klasse)
          • Kinderchor (2. bis 5. Klasse)
          • Jugendchor (ab 6. Klasse)
          • Jugendkantorei
          • Gemeindechor
          • Projektchöre

          In Bad Vilbel habe ich außerdem im Jahr 2006 die Konzertreihe „VilBelMonte – Konzerte auf dem Heilsberg“ initiiert, die zum Ziel hatte, das Konzertleben der Gemeinde zu bereichern und außerdem den vielen musikalischen Ensembles, die es in der Gemeinde, in Bad Vilbel und im Rhein-Main-Gebiet gibt, einen Konzertraum zu geben. Daraus sind tolle Kooperationen z. B. mit der Hochschule für Musik und Theater Frankfurt entstanden, wo der Gesangsnachwuchs bei der inzwischen traditionellen Operngala die Gelegenheit hat, sich einem breitem Publikum zu präsentieren und „Auftrittserfahrungen“ zu sammeln.
          Neben der Chorarbeit ist es mir aber auch wichtig, Nachwuchs für das gottesdienstliche Orgelspiel zu fördern. Das Alter spielt da allerdings eher eine untergeordnete Rolle. So habe ich jugendliche, aber auch erwachsene Schüler, die bei mir Unterricht haben. Des Weiteren biete ich in Zusammenarbeit mit meinem Kollegen Frank Scheffler (Kantor aus Bad Nauheim) Orgelkurse für nebenamtliche Organisten an.

           Was Kirchenmusik für mich bedeutet

          Kirchenmusik ist für mich gelebte Verkündigung des Wortes Gottes! Das zeigt sich in der Vielfalt der Ausgestaltung, die ich als Kirchenmusikerin erlebe: sei es im gesungenen Lied während des Gottesdienstes, den vielfältigen Orgelwerken, in einer erfüllten Chorprobe, bei einer arbeitsreichen aber erfolgreichen Chorfreizeit oder im bewegenden Konzert …

          Es fasziniert mich zu erleben, wie Gottes Botschaft durch die Musik Gestalt annimmt, mein Gegenüber erreicht und wie ich finde, andere Wege ins Herz (und damit auch in den Geist) findet. Auch hat die Kirchenmusik für mich die Aufgabe, Traditionen zu bewahren, aber auch das Herz für neue Musikrichtungen zu öffnen. Denn auch das ist Ausdruck des Glaubens der Menschen unseres Jahrhunderts. In der Musik gibt es keine Grenzen, jeder ist willkommen. Es zählt in erster Linie, das gemeinsame Erlebnis!

           „Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe Gottes, sie vertreibt den Teufel, sie macht die Leute fröhlich und man vergisst über sie alle Laster.“  (Martin Luther)

          Höhepunkte der bisherigen Tätigkeit

          Quasi durch Zufall habe ich erfahren, dass es auch eine Schutzpatronin für die Kirchenmusik gibt, nämlich die heilige Cäcilia. Als ich dann das Werk „Ode für die heilige Cäcilia“ von G.F. Händel entdeckt habe, war es keine Frage, ob ich dieses wunderschöne Werk mit meiner Kantorei aufführen würde. Ansonsten kann ich aber sagen, dass eigentlich alle meine Konzerte, die ich mit meinen Kantoreien sowohl in Bad Vilbel als auch in Butzbach gestaltet habe, immer einen Höhepunkt dargestellt haben. Waren es doch oft wirklich unbekannte Werke (von bekannten Komponisten), die wir aufgeführt haben und die sich musikalisch überhaupt nicht verstecken müssen! Als Beispiel seien da die beiden großen Oratorien von C. Ph. E. Bach („Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu“ und „Die Israeliten in der Wüste“) genannt.

          Ein absoluter Höhepunkt meiner bisherigen Tätigkeit war aber das Konzert der Jugendchöre des Dekanats und der a cappella Gruppe VIVA VOCE, das ich im September 2018 gestalten durfte! Als „Proficoaching“ hatte ich bei VIVA VOCE angefragt, ob sie einen Workshop am Vormittag mit uns machen würden, was die Band sehr gerne zugesagt hat. Beim Konzert haben erst die Jugendchöre eine wunderschöne Messe von Tjark Baumann gesungen, im zweiten Teil hatte dann  die Gruppe VIVA VOCE  ihren Aufritt. Als Zugabe haben die Jugendchöre und VIVA VOCE  zwei Stücke gemeinsam gesungen, die wir im Workshop erarbeitet haben. Das war ein unglaubliches Engagement der Jugendlichen, die sich zum große Teil gar nicht kannten, aber den ganzen Tag miteinander verbracht haben, was dann in ein so tolles Konzert gemündet ist, wo wirklich alles gepasst hat! Ich bin zwei Tage förmlich geschwebt….!

          Werdegang

          Ich bin in Berlin aufgewachsen und zur Schule gegangen. Durch meine Großtante, die über 60 Jahre als nebenamtliche Organistin tätig war, bin ich schon früh mit dem Beruf der Organistin in Berührung gekommen, vor allem, wenn wir an den Weihnachtsfeiertage den Fahrdienst für sie gemacht haben. Da ich selber immer viel Musik gemacht habe (Blockflöte, Klavier, Geige, Orgel, in Chören gesungen, im Orchester gespielt), wusste ich, dass mein Beruf „irgendwas mit Musik“ zu tun haben sollte. Aber was? Da habe ich nach dem Abitur erstmal den C-Kurs der Berliner Landeskirche besucht. Nach meiner Prüfung war für mich klar, dass ich Kirchenmusikerin werden wollte.

          Ich habe dann an der Hochschule für Kirchenmusik von Westfalen in Herford B-Kirchenmusik studiert und dort 2004 meinen Abschluss gemacht. Schon während des Studiums, im Grunde schon ab dem ersten Tag, hatte ich eine Orgelstelle, nach kurzer Zeit kam dann noch ein Gemeindechor dazu. In der gleichen Gemeinde habe ich später dann auch einen Kinderchor gegründet. Das waren sehr wichtige Erfahrungen, denn wie so oft im Studium ist die Praxis genauso wichtig, wie die Theorie. Zwei Wochen vor meinem Examen hatte ich dann meine Bewerbung als Dekanatskantorin in Bad Vilbel und das Glück, eine Zusage zu bekommen! Seitdem bin ich nun als hauptamtliche Kirchenmusikerin im Ev. Dekanat Wetterau tätig. 

           

           

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          Kontakt

          Kantorin
          Nilani Stegen
                 

           
          Tel. 06101 501249
          kantorin@t-online.de

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