Dekanat Wetterau

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          Die Kette der Betenden endet nicht an diesem einen Tag

          Mit einem Gebet nordamerikanischer Indianerinnen aus dem Jahr 1981 haben sie sich auf den Weg gemacht: Zwölf Frauen aus dem Evangelischen Dekanat Wetterau wanderten den Pilgerinnenweg, um sich an 70 Jahre Weltgebetstag in Deutschland zu erinnern.

          „Seit 70 Jahren dürfen wir Teil einer Bewegung sein, die in über 120 Ländern der Welt am ersten Freitag im März miteinander betet“, so Elisabeth Becker-Christ, Referentin Frauenarbeit im Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V.. Seit vielen Jahren ist sie im Verband für die Weltgebetstagsarbeit zuständig, das Konzept zum WGT-Pilgerinnenweg stammt aus ihrer Feder. „Die Kette der Betenden endet nicht an diesem einen Tag. Uns schenkt der Weltgebetstag neben dem jährlichen Gottesdienst auch jedes Jahr eine Zeit der Vorbereitung; eine Zeit, in der wir Neues erfahren, über den eigenen Tellerrand schauen und weltweite Zusammenhänge erkennen. Wir werden aufmerksamer, lesen anders Zeitung, hören anders Nachrichten. Der WGT sensibilisiert und zeigt – in den letzten Jahren immer deutlicher – die gemeinsamen Verflechtungen, in die wir alle verstrickt sind. Die Globalisierung ist angekommen, bei jeder einzelnen von uns!

          Unterwegs machten die Frauen immer wieder halt, um sich an verschiedenen Stationen an vergangene Weltgebetstage zu erinnern. Sie sprachen Gebete aus früheren Liturgien, erinnerten sich an Höhepunkte und wegweisende Projekte. Dabei stets im Mittelpunkt: das Motto des Weltgebetstags – informiertes Beten und betendes Handeln. Hier ging es vor allem um den Austausch, wie der Weltgebetstag Schritte hin zur eigenen Aktivität schenkt, um unsere Welt – die EINE Welt – zu bewahren. Und Gottes Schöpfung zu ehren, das fiel nicht schwer an diesem strahlenden Sonnentag und angesichts der herbstlichen Landschaft.

          Auf ihrem rund sieben Kilometer langem Weg hörten die Frauen noch einmal den Schöpfungspsalm aus Südafrika, Teil der Weltgebetstagsliturgie im Jahr 2006. Aktionen wie „Keine Chicken schicken“ aus dem Weltgebetstag Kamerun 2010, den „Einkauf mit eigenen Schüsseln“ aus dem WGT Deutschland, Österreich und Schweiz 1992 sowie „Keine Folie bei Blumensträußen“ aus dem WGT Kenia 1991 machten noch einmal deutlich, welche Macht Konsument*innen haben und wie sie sie nutzen können. Gerade diese Beispiele machten deutlich, wie das betende Handeln schon seit Jahrzehnten erfolgreich umgesetzt wird. Auch über aktuelle WGT-Aktionen zur Bewahrung der Schöpfung – regionale wie weltweite – tauschten sich die wandernden Frauen auf ihrem Weg aus.

          Segensworte aus allen vier Himmelsrichtungen begleiteten die Pilgerinnen auf dem letzten Abschnitt ihrer Wegstrecke an diesem Tag. Ihr Ziel: der Dekanatsfrauentag. Nach einem gemeinsamen Rückblick über die Geschichte der Weltgebetstagsbewegung, gemeinsamen Kaffeetrinken und einem Gottesdienst zum WGT-Jubiläum rundete eine Segnung der Nachbar*innen in Anlehnung an den Weltgebetstag Rumänien die Veranstaltung feierlich ab. Was für ein Tag – bewegt und bewegend!

          Elisabeth Becker-Christ, Referentin Frauenarbeit im Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. und Beauftragte für Frauenarbeit im Dekanat Wetterau

           

          Sie möchten auch einen WGT-Pilgerinnenweg in Ihrer Gemeinde durchführen?
          Das Material dazu sowie zum Dekanatsfrauentag und zum Gottesdienst anlässlich des WGT-Jubiläums können Sie auf der Homepage des Landesverbandes Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. kostenfrei herunterladen:
          www.evangelischefrauen.de/weltgebetstag.html
          Wir freuen uns, wenn viele Frauen den Weltgebetstag so noch einmal in den Mittelpunkt stellen!

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