Dekanat Wetterau

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Wetterau zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

          AngeboteÜbersicht
          Menümobile menu

          Einweihung der neuen Ev. Kita Burg-Gräfenrode

          Ein Haus, auf Zukunft gebaut

          Ev. Dekanat WetterauBürgermeister Guido Rahn überreicht symbolisch den Schlüssel an Kita-Leiterin Heike Müller (links) und Elisabeth Kessler (Geschäftsführerin Kitas in Dekanatsträgerschaft).Bürgermeister Guido Rahn überreicht symbolisch den Schlüssel an Kita-Leiterin Heike Müller (links) und Elisabeth Kessler (Geschäftsführerin Kitas in Dekanatsträgerschaft).

          Bereits im September zog die Kita im Karbener Stadtteil Burg-Gräfenrode in ihr neues Gebäude ein. Jetzt stand das Einweihungsfest in der Freihofstraße 22 auf dem Programm. Träger der Kita „Regenbogenland“ ist das Evangelische Dekanat Wetterau.

          Ev. Dekanat WetterauHelle und freundliche Gruppenräume, umgeben von Grün in der neue KitaHelle und freundliche Gruppenräume, umgeben von Grün in der neuen Kita

          Als 1952 eine Umleitung durch Burg-Gräfenrode führen sollte, machte sich die damalige Pfarrersfrau Vera Scherrer Gedanken. „Was soll mit unseren spielenden Kindern auf der Straße werden?“ Ein Kindergarten entstand in den unteren Räumen des Pfarrhauses, die Haushalte halfen mit Spielzeug. Stadt und Einwohner halfen mit verschiedenen Schritten auch über 60 Jahre später, als die Kita in der Oberburg vor zwei Jahren wegen defekter Elektrik plötzlich schließen musste. Dies schilderte Dekanatssynodalvorstands-Mitglied Ina Lauster-Ulrich, als die Nachfolge-Einrichtung in der Freihofstraße 22 am Freitagnachmittag Eröffnung feierte.

          Kita-Leiterin Heike Müller freute sich über den regen Zuspruch und dankte allen Beteiligten: Bürgermeister Guido Rahn und seinem Team, Eltern, Kindern, Erzieherinnen, Hausmeister und dem Evangelischen Dekanat. „Sie hatten immer ein offenes Ohr für die Kita“, sagte sie. Die Kinder stimmten die Gäste auf weitere Ansprachen ein, indem sie und Pfarrer Eckart Dautenheimer ein Lied sangen. Rathauschef Rahn sagte: „Diese Kita ist auf Zukunft gebaut.“ Noch sei Platz für neue Kinder da, der Vertrag mit der Kirche verlängert.

          „Über die gute Kooperation sind wir zufrieden“, betonte er. Für Bau und Grundstückskauf investierte die Stadt laut Rahn 1,8 Millionen Euro, wobei der Bund voraussichtlich 420 000 Euro zuschieße. Symbolisch übergab das Stadtoberhaupt den Schlüssel an Elisabeth Kessler, die Geschäftsführerin der Kitas in Dekanatsträgerschaft,  und Ina Lauster-Ulrich. Kessler ging auf die Symbolik von Schlüsseln ein, beispielsweise zum Herzen der Menschen und in der Beziehung zu Gott. „Wir freuen uns, dass wir mit der Schlüsselübergabe ganz offiziell die neue Kindertagesstätte in Burg-Gräfenrode übernehmen dürfen, um die uns anvertrauten Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten: sozusagen als Schlüssel in all seinen Funktionen“, sagte sie. Der stellvertretende Bürgermeister Friedrich Schwab freute sich, dass der Bau im Zeit- und Preisrahmen geblieben war. Gabriele Ratazzi-Stoll (Mütterzentrum MüZe Karben) blickte auf die gute Nachbarschaft mit der Kita zurück, die zwei Jahre unter einem Dach mit dem MüZe angesiedelt war. Und der Gesangverein Heimatliebe überreichte Säckchen mit Obst für alle Kinder.

          Dekan Volkhard Guth bedankte sich für das ansprechende Gebäude. „Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau trägt gegenwärtig 595 Kindertagesstätten und bietet Platz für knapp 45 000 Kinder“, sagte er. Die Kirche sei sehr froh, diesbezüglich wieder mit der Kommune zusammenzuarbeiten. Guth dankte den Erzieherinnen und hob die Verdienste von Lauster-Ulrich hervor. „Als Mitglied des Synodalvorstands hat sie an dieser Einrichtung viel Anteil: In der Planung und Bauphase genauso viel wie in der Um- und Einzugsphase.“ Die Evangelische Kirche betreibe Kitas für Kinder aller Nationalitäten, sozialen Milieus, aller Sprach- und Kulturschichten. Dies sei ein Teil des gesellschaftsdiakonischen Auftrags. „Wir tun dies sehr gerne, weil wir mit Kindern gelebten Alltag gestalten und entwickeln wollen.“ Guth sprach ein Segensgebet, Kita-Leiterin Müller überreichte er ein buntes Kreuz.

          Anschließend stimmten die Gäste über den neuen Namen der Kita ab – die Wahl fiel auf „Regenbogenland“. Elternbeiratsvorsitzender Tania Hahn gefällt die neue, 550 Quadratmeter große Kita sehr gut. „Es ist einfach schön geworden – hell und freundlich.“ Nicht zuletzt ist dies auch ein Verdienst des Ingenieurs Ulrich Felber, der den Bau des Hauses mit Turnraum, zwei Gruppenräumen, U3-Bereich, Nebenräumen und Küche leitete. „Ich glaube“, sagte Ina Lauster-Ulrich, „Frau Scherrer würde diese neue Kita mitten in der Natur auch sehr gut gefallen.“

          Petra Ihm-Fahle

          Diese Seite:Download PDFDrucken

          to top