Dekanat Wetterau

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          Acht Veranstaltungen vom 7. bis 15. September

          Erste Religiöse Naturschutzwoche in der Wetterau

          PfannemüllerDr. Peter Noss organisiert die erste religiöse Naturschutzwoche in der Wetterau

          Kaum ein Thema bewegt die Öffentlichkeit aktuell so nachhaltig wie der Natur- und Klimaschutz. In Friedberg rufen Jugendliche zu Demonstrationen auf. Es gibt Proteste gegen den Flächenfraß.

          Auch die Religionsgemeinschaften beteiligen sich an dem Dialogprozess, der zu einem Umdenken und Umsteuern führen muss.

          Mit acht Veranstaltungen zum Thema Naturschutz starten die Religionsgemeinschaften in der Wetterau in die zweite Septemberwoche. „Es ist Zeit, umzusteuern“, sagt Ökumenepfarrer Dr. Peter Noss, der die Idee des „Abrahamischen Forums“ aus Darmstadt in die Wetterau gebracht hat. Für die Lösung aller Probleme gibt es zwar kein Patentrezept und die Widersprüche bleiben – aber viele Schritte und Impulse können etwas bewirken. Das Projekt der Religiösen Naturschutzwoche basiert auf einer 2015 verabschiedeten Erklärung, die VertreterInnen von neun Religionsgemeinschaften, von Naturschutzeinrichtungen und staatlichen Stellen formuliert haben. Seitdem werden in Städten wie Darmstadt, Köln oder Trier entsprechende Veranstaltungsreihen entwickelt und durchgeführt und erstmals in der Wetterau. „Es macht keinen Sinn, sich zurückzulehnen und zu denken: Ich kann sowieso nichts erreichen. Das Gegenteil ist der Fall. Nur wenn wir dranbleiben, passiert auch politisch etwas“, so Noss.

          Das Ziel ist, für den Wert der Natur und der biologischen Vielfalt zu sensibilisieren: den Auftakt machen die Pilger auf dem Lutherweg unter Anleitung von Katja Hanel von Nieder-Weisel bis Bad Nauheim. Dort geht es am Sonntag weiter mit Gottesdienst und Gemeindefest rund um die Dankeskirche – Motto: „Die Schöpfung bewahren“. Die Angebote reichen von Kreativ- und Spielangeboten bis zu einer Mitmach-Ausstellung der BUND-Jugend. Am Montag (Achtung: Zeit und Ort im Programmheft sind nicht korrekt) folgt eine kulinarische Begegnung mit jüdischen, muslimischen und christlichen Teilnehmenden in der Küche der Berufsschule am Gradierwerk in Bad Nauheim. Am Dienstagabend geht es beim Poetry Slam im Jugendhaus der Alten Feuerwache dann scharf und bissig zu, wenn mit Andreas Arnold unter dem Stichwort „Wortschöpfung“ um die Anerkennung des Publikums gerungen wird. Ernster wird das Gespräch am Mittwoch, 11. September in der Burgkirche in Friedberg, wenn aus jüdischer (Petra Kunik), muslimischer (Mona Shirin Abd El Kader) und aus der Perspektive der Naturschutzverbände (Frank Uwe Pfuhl) über Klimawandel und Bienensterben diskutiert wird. Darüber hinaus wandern Jugendliche am 8. September mit echten Lamas und auf einer Tour mit dem Rad werden nach dem Gottesdienst Zutaten für ein leckeres Mal gesammelt, dass in der Genussscheune in Reichelsheim zubereitet und gegessen wird. Zu einem interreligiösen Erntedankfest lädt der Interkulturelle Garten am Donnerstag, 12. September ein. Kontakt: peter.noss@ekhn-net.de

          Programmheft zum Download

           

           

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