Dekanat Wetterau

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          Frühlingsfest in Friedberg

          Interkultureller Garten feierte Saison-Eröffnung

          Claudia PfannemüllerDas Team vom Interkulturellen Garten: Ahmed Sancar, Britta Laubvogel, Gerlinde Jallow, Wolfgang Dittrich.

          Allerlei Kräuter und Frühblüher leuchteten bereits in der Sonne, als das Team und die Gärtnerinnen des Interkulturellen Gartens Friedberg am vergangenen Samstag die Gartensaison mit einem Frühlingsfest eröffnete.

          Tomatenpflanzen ziehen, gemeinsam handwerkern und zusammen feiern - das lockte Jung und Alt, Einheimische und Migranten in den Garten. Wolfgang Dittrich, Referent für Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Wetterau, hatte vor zwei Jahren die Idee, den Interkulturellen Garten zu gründen. Das erste Gartengrundstück war schnell gefunden, inzwischen sind noch zwei weitere hinzugekommen. Friedberger aus unterschiedlichen Kulturen können hier zusammen gärtnern.

          Der direkt am Flüsschen Usa gelegene Garten ist ein Ort der Begegnung und Verständigung. Gemeinsames Essen an der frischen Luft genießen, grillen, frisch geerntetes Gemüse zubereiten: Beim gemeinsamen Bewirtschaften des Gartens entstehen neue Verbindungen. Auch die Bildung kommt nicht zu kurz. So finden hier regelmäßig Vorträge statt, etwa über insektenfreundliches Gärtnern oder Tomatenanbau. Auch über die Wintermonate treffen sich die Gärtner zum Kochen und anderen Aktivitäten. Fatma Demirkol ist eine Gärtnerin der ersten Stunde. „Letztes Jahr habe ich hier Bohnen, Auberginen und Paprika geerntet,“ berichtet sie. Der Gemüseanbau ist für die türkisch-stämmige Frau etwas Neues. „Ich komme etwa zwei bis drei Mal pro Woche her und tausche mich gerne mit den anderen aus.“ Christine Krenz ist 2016 aus Thüringen nach Friedberg gezogen. Sie züchtet im Garten Kohlrabi, Salat und Grünkohl in einem Hochbeet. „Wenn ich mal keine Zeit zum Gießen habe, machen das die anderen für mich mit,“ freut sich die Hobby-Gärtnerin.

          Garten wird neue Station auf dem Luther-Pilgerweg

          Neuerdings ist der Interkulturelle Garten auch eine Station auf dem Lutherweg. Pilger und Wanderer können im Garten nicht nur Rast machen, sondern sich auch den Pilgerpass abstempeln lassen. Die Pilgerführerin Britta Laubvogel stellte den Gästen des Frühlingsfestes diese neue Möglichkeit vor. Der gut ausgeschilderte Lutherweg sei ein Angebot für Pilger, die den Spuren des Reformators folgen wollen, sagte Laubvogel. Mit dem Pilgerpass können Gäste an einzelnen Stationen des Lutherwegs Stempel sammeln und so eine schöne Erinnerung an den Weg bewahren.

          Höhepunkt des Festes war ein Theaterstück, das Kinder aus der Altstadt unter der Leitung und Regie der Gemeindepädagogin Gerlinde Jallow einstudiert hatten. Einige Wochen lang waren die Kinder mit den Proben dafür beschäftigt gewesen. Den Kindern in ihren phantasievoll gestalteten Tier-Kostümen machte es sichtlich Spaß, ihr Theaterstück zu präsentieren.

          Jeder sei im Interkulturellen Garten willkommen, erklärte Wolfgang Dittrich. Etliche Leute kämen auch bei einem Spaziergang an der Usa an dem Garten vorbei. Die Tür des Gartens sei immer geöffnet. „Das ist der Zweck des Interkulturellen Gartens. Wir wollen, dass sich Menschen hier begegnen.“

          Finanziell ermöglicht wird der Interkulturelle Garten durch den DRIN-Fonds der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau und der Diakonie Hessen.  Kooperations-Partner des Evangelischen Dekanats Wetterau sind das Diakonische Werk Wetterau, die Stadt Friedberg, die Kinder- und Jugendfarm Jimbala e.V., die NABU Umweltwerkstatt Wetterau e.V., die Evangelische Familienbildung und das Internationale Zentrum Friedberg e.V.

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