Dekanat Wetterau

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Wetterau zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

          AngeboteÜbersicht
          Menümobile menu

          ACK –Wetterau setzt ein Zeichen für die Menschen in Nord-Syrien

          Mehr als 100 Teilnehmende beim Friedensgebet in Bad Vilbel

          NossFriedensgebet 1: v. l. Pfr. Joseph Halabi, Pfr. Kornelius Weiß, Pfr. Dr. Peter Noss, Manuel Burklin, Pfr. Charbel Imghimiz, Pfrin. Ulrike Mey, Dekan Volkhard Guth, Patrizia Philipp, Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr, Pfrin. Irina Vöge

          Zu einem Friedensgebet für die bedrängten Regionen in Nordsyrien hatte am 3. November die ACK Wetterau nach Bad Vilbel Menschen aller Religionen und Konfessionen eingeladen.

          Pfarrer Charbel Imghimiz von der Syrisch-Orthodoxen Gemeinde in Massenheim erzählte am vergangenen Sonntag  auf dem Bad Vilbler Niddaplatz eindrücklich von der bedrückenden Situation der Menschen im Grenzgebiet zwischen Syrien und der Türkei. Er machte aufmerksam auf die verzweifelte Lage insbesondere von Kindern, Frauen und alten Menschen, die in den kriegerischen Konflikten immer diejenigen sind, die am meisten leiden. Seine Ansprache endete mit den Worten: „Lasst uns hoffen, dass endlich verstanden wird, dass ein kleiner Tropfen Blut viel mehr wert ist als alles Erdöl, dass sich im gesamten Nahen Osten befindet.“

          Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Wetterau (ACK) hatte eingeladen, mit einem Friedensgebet in der Mitte von Bad Vilbel Solidarität und Fürbitte auszudrücken: Durch Gebete, Texte und Musik wurden die Sorgen, Ängste und Bitten der Teilnehmenden formuliert. Kerzen wurden auf das eigens gestaltete Friedenssymbol gestellt.

          Neben Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr waren am Friedensgebet der evangelische Dekan Volkhard Guth und Pfr. Kornelius Weiß von der Stadtmission Butzbach beteiligt. Die katholische Kirche wurde durch Patrizia Phillip und Simone Mehr vertreten. "Wir wünschen uns Frieden und Freiheit für die Menschen in Nord-Syrien" betonte Pfr. Dr. Peter Noss vom evangelischen Dekanat, der das Gebet für die ACK organisiert hatte. Ulrike Mey und Irina Vöge, Pfarrerinnen aus Bad Vilbel und Massenheim, hatten spontan ihre Teilnahme zugesagt und lasen aus dem Friedenstext der Bergpredigt, Manuel Burklin steuerte ein eigens komponiertes Friedenslied bei. Der Posaunenchor der Heilig-Geist-Gemeinde  unter Leitung von Marion Oster begleitete die Lieder.

          Als besonderer Gast formulierte Pfarrer Joseph Halabi aus dem Libanon seine Bitten für Frieden in der gesamten Region. "Wir werden die Situation weiter beobachten und entscheiden, wann das nächste Friedensgebet stattfinden wird" - so der einhellige Tenor zum Schluss.

          Dr. Peter Noss

          Diese Seite:Download PDFDrucken

          to top