Dekanat Wetterau

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          Ulrich Gross verlässt das Dekanat

          Pfannemüller

          Siebzehn Jahre besteht das Evangelische Dekanat Wetterau, seit der Fusion der Dekanate Friedberg, Bad Vilbel und Butzbach im Jahr 2002. Fast genauso lange, nämlich sechzehn Jahre, hat Ulrich Gross als Verwaltungsfachkraft den Aufbau dieses Dekanates begleitet, unterstützt und auch gestaltet.

          Nun verlässt er das Dekanat und übernimmt eine neue Aufgabe beim Evangelischen Kirchentag.

          Seine Hauptaufgabe war die Entlastung des Präses, die Vor- und Nachbereitung der DSV-Sitzungen und der Synoden. Vermutlich haben nur wenig Dekanate so große Synoden wie das Dekanat Wetterau und so gut organisierte. Dass sich alle Mitarbeitenden dabei immer als Team verstanden und vieles ohne große Worte Hand in Hand geht hat auch viel mit einem Kollegen zu tun, der Teamgeist immer vorgelebt hat.   

          Wenn die Mitarbeitenden im Dekanatsbüro ihn liebevoll "Dr. Allwissend" nannten, hat er sich immer geärgert. Aber wie sonst soll man einen Kollegen nennen, der die Hälfte aller Dekanatstelefonnummern auswendig weiß, der erklärt, wie man die Abwesenheitsbenachrichtigung auf Linux einrichtet, dem ein Referent für ein Bildungsseminar einfällt, der sagen kann, wie man den blöden Strich im Worddokument wegkriegt, wo die Banner aus dem Jahr 2015 liegen, wie die Mailadresse der neuen Pfarrerin in Södel lautet und tausend Dinge mehr, die alle nicht so wirklich zu seinem Arbeitsbereich gehörten. ... In einem Sketch zu Verabschiedung haben die Kolleg*innen aus dem Dekanatsbüro dieses Fragenkarussell aufgeführt - und dafür musste keiner üben, sondern einfach nur überlegen, was in der letzten Woche so angefallen war.

          Auch für viele Kirchenvorsteher*innen war Ulrich Gross die erste Anlaufstelle. Lange Jahre war er selbst Kirchenvorstand, ist zudem Prädikant und ausgebildeter Ehrenamtsbegleiter. Einer, der den Überblick hat, nichtzuletzt, weil er auch rechts und links von seinem Schreibtisch schaut, was anfällt. Einer, der verschwiegen ist und loyal, gesegnet mit trockenem Humor  und unbeugsamer Gradlinigkeit. "Stets korrekt gekleidet", wie Dekan Guth in seiner Dankesrede einen Mitarbeiter zitierte. Aber eben nicht als Form sondern als Haltung - genauso wie Ulrich Gross nie eine E-Mail ohne Anrede schreiben würde. Auch Höflichkeit ist für ihn mehr als eine Formalität.

          Wir werden das alles vermissen im Dekanatsbüro. Vermissen werden wir ihn auch als kreativen Ideengeber in so manchen Projekten, eine Fähigkeit mit der er oft nur im Hintergrund wirken konnte. Umso mehr freuen wir uns, dass er diese Begabung in seiner neuen Aufgabe einbringen kann: er betreut die regionalen Projekte des Kirchentags in Frankfurt  Und  ganz sicher wird ihn diese Aufgabe auch wieder ins Dekanat Wetterau führen. 

          Die Dienstzeit von Ulrich Gross endete am 31. Januar, am 16. März wird er im Synodengottesdienst offiziell von Präses Utter verabschiedet.

           

           

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