Dekanat Wetterau

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          Begegnungen auf Augenhöhe

          Umsonstladen in Friedberg erhält Unterstützung vom Evangelischen Dekanat Wetterau

          PfannemüllerScheckübergabe im Friedberger Umsonstladen: Johannes Hartmann, Wolfgang Dittrich, Klaus Edzards, Heide Fuchs, Barbara Jarass, Margot Bernd, Pfarrerin Susanne Domnick.

          „Wenn eine Sache weitergeben wird, anstatt weggeworfen zu werden, wird Müll vermieden und die Umwelt geschützt,“ sagt Wolfgang Dittrich, Referent für Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Wetterau.

          Der Umsonstladen in Friedberg zeige, wie Nachhaltigkeit und ein soziales Miteinander gleichermaßen gefördert werden können. Deshalb hat das Evangelische Dekanat Wetterau 1000 Euro zur Förderung des Umsonstladens bewilligt. Der Scheck wurde kürzlich in Friedberg übergeben. Der Umsonstladen befindet sich in Trägerschaft des gemeinnützigen Internationalen Zentrums Friedberg und erfreut sich großer Beliebtheit. Wenn samstags von 10 bis 13 Uhr der Laden in der Engelsgasse geöffnet wird, stehen meist schon Warteschlangen vor der Tür. Etwa 20 Ehrenamtliche gehören zum Team, das den Umsonstladen betreibt. Pfarrerin Susanne Domnick von der Kirchengemeinde Friedberg zeigte sich erfreut, dass der Umsonstladen in Friedberg zu einer festen Institution und einem Ort der Begegnung geworden sei.

          Viele guterhaltene Gegenstände des täglichen Lebens finden sich im Laden. Menschen können sich Dinge mitnehmen, die sie sich ansonsten vielleicht nicht leisten könnten. Gegenstände wechseln dabei unkompliziert den Besitzer, ohne Kontrolle einer Berechtigung. „Auf diese Weise wollen wir ein solidarisches Miteinander or­ganisieren, das vom Geben und Nehmen lebt, ohne dass Geld eine Rolle spielt“, erläutert Margot Bernd, eine der ehrenamtlichen Helferinnen im Laden. Gutsituierte und arme Menschen können auf das umfangreiche Angebot an gebrauchten Kleinteilen gleichermaßen zugreifen. „Uns gefällt der Ansatz, dass Menschen sich auf Augenhöhe begegnen“, lobt Wolfgang Dittrich. Die unkomplizierte Unterstützung für ärmere Menschen, aber auch der nachhaltige Ansatz des Ladens, guterhaltene Gegenstände vor dem Müll zu bewahren, habe beim Vorstand des Evangelischen Dekanats Anklang gefunden.

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