Dekanat Wetterau

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          Wohnungsnot

          Wohnraum für alle

          pixabay.com/mastersenaiperWohnungsschlüssel liegen in offen dargereichter Hand

          Über 16 Euro Miete pro Quadratmeter Wohnraum zahlt man in Frankfurt im Durchschnitt. Und damit doppelt so viel wie im Bundesdurchschnitt. Viele Menschen können das nicht zahlen. Die Diakonie fordert die Politik zum Handeln auf. Und aus der Not heraus gibt es auch alternative Wohnmodelle.

          In ihrem landesweiten Aktionsprogramm „Wohnungslosigkeit überwinden“ fordert die Diakonie konkrete Hilfen für Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Damit es mehr bezahlbaren Wohnraum gibt, sollen nach Wünschen der Diakonie mindestens 40 Prozent der Neubauten als sozial geförderter Wohnraum erstellt werden. Und 20 Prozent soll als preisgünstiger Wohnraum geschaffen werden. 

          Eng zusammenrücken müssen Migranten aus Afrika, die nun in Bürstadt wohnen. 13 Männer leben im Bürstädter "Afrika-Haus" auf einer Etage, immer drei in einem Zimmer. Für alle zusammen gibt es nur eine Dusche, eine Toilette und eine zu kleine Küche. Das ehemalige Bürogebäude im Industriegebiet lässt keinerlei Behaglichkeit aufkommen. Trotzdem sind die Eritreer und Somalier froh, in Deutschland zu sein.

          Doch nicht nur Geflüchtete leiden an Wohnungsnot. In den Großstadtmetropolen fehlen Wohnungen. Auch Frauen mit Brüchen in ihrer Biografie sind nahezu chancenlos. Im Haus Lilith der Diakonie Frankfurt können sie für einige Zeit unterkommen und schöpfen wieder Hoffnung. 

          In Wiesbaden betreibt das Diakonische Werk seit mehr als 25 Jahren ein Wohnwagendorf für obdachlose Menschen. Außerdem gibt es dort Container und eine Männerfreundschaft, die ans Herz geht.

          Der 83-jährige Rentner Hans-Robert Seemann aus Selzen hat ein altersgerechtes Wohnhaus für Senioren gebaut. In den zehn großzügig geschnittenen Wohnungen können alte und in der Mobilität eingeschränkte Menschen barrierefrei leben. Das macht Mut!

           

           

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