Das „weiße Gold“ hat die Region über Jahrhunderte geprägt und ist bis heute in Landschaft und Kultur spürbar. Die Route der Gruppe unter Leitung von Britta Laubvogel führte unter anderem an den beeindruckenden Gradierwerken vorbei, durch den Goldsteinpark und zum Schwalheimer Rad. Neben interessanten geschichtlichen Einblicken blieb Raum für persönliche Gespräche, stille Momente und geistliche Impulse. Die Pilgertour war ein Angebot im Programm des Geistlichen Zentrums Nieder-Weisel
Das biblische Bild vom Salz begleitete die Pilgernden durch den Tag: Salz steht für Würze, Kraft und Bedeutung. “Wenn wir dieses Bild auf uns selbst übertragen, wird deutlich: Jeder Mensch ist wertvoll und kann auf seine Weise wirken. Doch Salz entfaltet seine Kraft erst, wenn es sich verbindet – etwa mit einer Suppe. So stellte sich uns die Frage: Wo möchte ich „Salz der Erde“ sein? Wo will ich mich einbringen und Wirkung entfalten?”, erläuterte Laubvogel.
Und auch eine augenzwinkernde Frage blieb im Raum: Wie kommt das Salz eigentlich aus dem Salzstreuer?
Ein inspirierender Tag, der bei vielen noch lange nachklingt.
Text: Britta Laubvogel