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Es gibt verschiedene Formen von Besuchsdiensten – in Gemeinden, Nachbarschaftsräumen sowie im Dekanat Wetterau. In den meisten Besuchsdiensten liegt bisher der Schwerpunkt auf dem Besuch zu Geburtstagen – und dies nicht immer nur für ältere Menschen!
Andere Besuchsdienste besuchen kranke oder alte Menschen im Altenheim, manchmal auch im Krankenhaus, sowie im häuslichen Bereich in ihrer Familie oder Nachbarschaft. Mitglieder eines Besuchsdienstes bringen Zeit für Gespräche mit. Manchmal geht es auch darum, Krisensituationen auszuhalten, aber meist ist einfach wichtig, für jemanden eine begrenzte Zeit lang dazusein und vor allem: zuzuhören.
Die benötigte Zeit ist durchaus unterschiedlich, in der Regel liegt sie bei etwa einer Stunde pro Besuch. Die Häufigkeit der Besuche bestimmen die Mitglieder des Besuchsdienstes selbst.
Für die meisten Besuchsdienste gibt es Ansprechpartner in einer Gemeinde oder einem Nachbarschaftsraum (letzteres ist allerdings noch im Aufbau).
Im Ökumenischen Besuchsdienst des Dekanats Wetterau engagieren sich Frauen und Männer verschiedenen Alters. Die meisten sind schon lange dabei, nachdem sie an einem Kurs teilgenommen haben.
Wer Interesse an der Mitarbeit in einer Form des Besuchsdienstes hat: Ansprechpartnerin ist Pfarrerin Birgit Müller. Sie hilft, Kontaktpersonen für die gesuchte Besuchsdienst-Form oder auch für Kursangebote zu finden. Außerdem berät sie auf Anfrage Ehrenamtliche wie Hauptamtliche in Nachbarschaftsräumen (und Gemeinden), wenn sie z.B. einen Besuchsdienst aufbauen oder neu starten möchten.
Unterstützung gibt es auch durch das „Zentrum Seelsorge und Beratung“ der Ev. Kirche in Hessen und Nassau. Informationen sowie Kontaktadressen finden Sie unter https://zsb.ekhn.org/besuchsdienst.html
Manche Menschen sind gerne allein, manche suchen sogar die Einsamkeit auf. Aber immer mehr Menschen – aller Altersgruppen! – erleben schmerzliche Einsamkeit. Die ist erwiesenermaßen gefährlich für die körperliche wie für die seelische Gesundheit.
Pflegende Angehörige – meistens Frauen – sind besonders von Einsamkeit betroffen, da sie oft bis ans Limit ihrer Kräfte pflegen, eine Erwerbsarbeit einschränken oder ihre sozialen Kontakte reduzieren.
Viele Menschen in der Kirche engagieren sich, indem sie Menschen besuchen. In der Gemeinde, im Ort, in Altenheimen, im Krankenhaus, im Hospiz.
Wir möchten an diesem Thementag auf verschiedene Erfahrungen von Einsamkeit schauen und tauschen Möglichkeiten aus, wie wir im Kontext „Kirche“ möglichst gut damit umgehen können.
Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Ihre Erfahrungen, Ihre Fragen und Ideen austauschen mögen: Wie können wir Einsamkeit wahrnehmen? Und was können wir schmerzhafter Einsamkeit entgegensetzen?
Wer: Birgit Müller, Pfarrerin für vernetzende Altenseelsorge im Ev. Dekanat Wetterau; Christian Wiener, Pfarrer für Altenseelsorge in der Ev. Kirche in Hessen und Nassau
Wann: Samstag, 28. Februar 2026 von 10-15 Uhr
Wo: Ev. Gemeindehaus in Massenheim, Hainstr. 19, 61118 Bad Vilbel
Infos und Anmeldung bei: Pfarrerin Birgit Müller,
Tel. 06085-766 oder 01573-04 90 785 oder birgit.mueller@ekhn.de
Birgit Müller
