Das Evangelische Dekanat Wetterau stellt das Jahr 2026 unter das Jahresthema „Hoffnung“. Ausgehend von der Jahreslosung „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5) fragen wir danach, wo Neues wächst, aufbricht und möglich wird. Im Laufe des Jahres laden verschiedene Gottesdienste, Aktionen und Veranstaltungen dazu ein, Hoffnungszeichen zu entdecken und zu teilen. Jeden Monat rücken wir dabei ein Thema in den Blick, in dem sich „Neues“ zeigt – in unserem Glauben, unserem Miteinander und in unserer Welt.
Schon seit einigen Jahren arbeiten die Gemeinden des Evangelischen Dekanats Wetterau immer enger zusammen. Zum 1. Januar 2026 haben alle Nachbarschaftsräume des Dekanats ihre Rechtsform verbindlich festgelegt. Die Zusammenarbeit zeigt sich auch inhaltlich auf vielen Ebenen: Gemeinsame Gemeindebüros, eine abgestimmte Gebäudestrategie, die Zusammenarbeit in Verkündigungsteams und eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört insbesondere auch der Gemeindebrief. Immer mehr Nachbarschaftsräume geben inzwischen ein gemeinsames Heft heraus – und zeigen damit auch nach außen, dass sie nun zusammengehören.
In diesem Jahr ist erstmals der gemeinsame Gemeindebrief der Evangelischen Friedensgemeinde Friedberg erschienen. Noch ganz frisch liegt zudem die zweite Ausgabe des Hefts der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Mittlere Wetterau vor.
Erfahrener sind andere: Die Gesamtkirchengemeinde Bad Nauheim und Ober-Mörlen sowie die Auferstehungsgemeinde Bad Vilbel – 2025 fusioniert – haben den gemeinsamen Brief bereits etabliert. Die Evangelische Kirche Karben geht diesen Weg schon seit 2019. In der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Nördliche Wetterau werden bereits zahlreiche Inhalte gemeinsam genutzt und in mehreren Gemeindebriefen veröffentlicht; erste Überlegungen zu einem gemeinsamen Heft laufen.
Die Umstellung bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich: Redaktionen müssen zusammenwachsen. Wer gehört künftig zum Team? Wie wird das Heft nicht zu umfangreich? Welche Inhalte bewähren sich, welche entfallen? Wo gibt es Überschneidungen, wo Unterschiede? Sollen Geburtstage der Kirchenmitglieder veröffentlicht werden? Wie viel Platz bekommen die einzelnen Orte und Nachberichte?
Klar ist: Für jede Ortsgemeinde stehen im gemeinsamen Gemeindebrief weniger Seiten zur Verfügung als bisher. Das erfordert sorgfältige Auswahl und enge Absprachen. Gleichzeitig eröffnet die gemeinsame Arbeit neue Chancen. Durch professionelle grafische Unterstützung gewinnen die Publikationen an Qualität und Wiedererkennbarkeit. Zu besonderen Anlässen wie Ostern entstehen zudem gemeinsame Übersichtsseiten, die die Angebote in der Region bündeln.
Einige Redaktionen haben sich in diesem Prozess durch Anna-Luisa Hortien, Öffentlichkeitsreferentin des Dekanats, begleiten lassen.
Viele Redaktionen veröffentlichen ihren Gemeindebrief auch online auf ihrer Homepage. Klicken Sie sich einfach mal durch!