Jung und Alt unter einem Dach: Intergenerative Kita in Ober-Mörlen startet

veröffentlicht 04.08.2026 von Anna-Luisa Hortien, Evangelisches Dekanat Wetterau

Am Montag hat die neue evangelische Kindertagesstätte in Ober-Mörlen ihren Betrieb aufgenommen. Das Besondere an der neuen Kita in Trägerschaft des Evangelischen Dekanats Wetterau ist ihr intergeneratives Konzept: Im gleichen Gebäude entsteht ein Seniorenzentrum der Gesellschaft für diakonische Einrichtungen in Hessen und Nassau mbH (GFDE). Sobald dieses eröffnet, werden Kinder und Senioren den Alltag unter einem Dach teilen.

Während vor dem Gebäude noch Bauarbeiten laufen, ist im Inneren alles bereit für den Start: Nach Monaten der Vorbereitung hat die neue evangelische Kindertagesstätte in Ober-Mörlen am Montag ihren Betrieb aufgenommen. Das Team um Kita-Leiterin Sandra Nöh hat die vergangenen zwei Wochen genutzt, um die Räume liebevoll einzurichten, Möbel aufzubauen und Spielsachen zu sortieren.

Kita Ober-Mörlen: Intergeneratives Konzept

Das Besondere an der neuen Kita ist ihr intergeneratives Konzept: Denn was gerade noch Baustelle ist, wird ein Seniorenzentrum der Gesellschaft für diakonische Einrichtungen in Hessen und Nassau mbH (GFDE). Sobald dieses eröffnet, werden Kinder und Senioren den Alltag unter einem Dach teilen. 

Kita Ober-Mörlen: Einzigartiger Ansatz

Träger der Kindertagesstätte ist das Evangelische Dekanat Wetterau. Die Kita bietet Platz für insgesamt 87 Kinder in drei Kindergartengruppen und einer Krippengruppe. Gearbeitet wird, nach der Eingewöhnung, nach einem teiloffenen Konzept mit verschiedenen Funktionsräumen.

Ein solches Konzept gibt es in Hessen nur an sehr wenigen Orten und kann insoweit auch als eine Art Leuchtturmprojekt bezeichnet werden, betont Elisabeth Kessler, Geschäftsführerin der Kindertagesstätten in Trägerschaft Dekanats.

Kita Ober-Mörlen: Begegnungen im Alltag & Projekte

Sarah Kruschel, die künftige Einrichtungsleitung des Seniorenzentrums, steht bereits jetzt in engem Austausch mit dem Kita-Team. Geplant sind regelmäßige gemeinsame Aktivitäten wie etwa Basteln, Singen oder Lesen. Daneben geht es aber auch um die spontanen Begegnungen im Alltag. Ziel ist es, den Austausch zwischen Jung und Alt zu fördern und das Zusammenleben für beide Generationen zu bereichern. 

Dass die Kita pünktlich öffnen kann, ist auch der Unterstützung einer regionalen Schreinerei zu verdanken, die kurzfristig anrückte und beim Aufbau und dem Anpassen der Möbel unterstützte. Für diese spontane Hilfe ist das Kita-Team sehr dankbar.

Kita Ober-Mörlen: Eingewöhnung startet

Das zehnköpfige pädagogische Team arbeitet bereits seit Anfang Juli gemeinsam an der Konzeption der neuen Einrichtung. Seit Mitte des Monats sind sie tatkräftig vor Ort. Am Montag hat nun die Eingewöhnung der ersten Kinder begonnen. In den kommenden Wochen werden nach und nach weitere Familien dazukommen und die neue Kita mit Leben füllen.