Reisetagebuch
Tag 1 & 2, Arnheim, Otterlo, Amsterdam
Unsere Reise beginnt in Arnheim. Wir besuchen dort die Eusebiuskirche, heute Museum und Ausstellungsraum der Stadt. Stadtführerin Astrid zeigt uns ihre Heimat. Den Morgen unseres 2. Tages verbringen wir im Kröller-Müller-Museum mitten im Nationalpark De Hoge Veluwe, mit Skulpturenpark und großer Van-Gogh-Sammlung. Dort sind wir mit den weißen Leih-Fahrrädern unterwegs. Am Nachmittag treffen wir Erica Meijers in der Nassaukerk, die Kirche im Quartier und ein wichtiger Ort der Begegnung ist u.a. mit einem Frühstücksangebot und einem Second Hand Laden. Darüber hinaus wird die Kirche an alle vermietet, die dort etwas machen wollen. Am Abend beziehen wir das Hotel in Utrecht - unserem Ausgangspunkt für die kommenden Tage.
Tag 3 & 4, Amersfoort, Nieuwegin, Utrecht
Am Mittwochvormittag treffen wir Marleen Kool, Stadtpfarrerin im Stadtzentrum von Amersfoort. Ihre kleine Kirche ist Ort der Begegnung und offen für alle. Für größere Veranstaltungen wird die Sint-Joriskerk genutzt, die dank flexibler Raumgestaltung auch für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden kann. Am Nachmittag sind wir zu Gast bei der Gemeinde „Cross-Culture“ einer multinationalen Glaubensgemeinschaft, in der Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Glaubenstraditionen zusammenkommen. Benno, Elsamarie und Bianca sind Teil der Gemeinde und leben seit kurzem in einem gemeinsamen Wohnprojekt. Ihr Wohnzimmer öffnen sie regelmäßig auch für Menschen „von außen“.
Am Donnerstag verbringen wir den Tag in Utrecht und besuchen zunächst ein Projekt, das sich an internationale christliche Studierende richtet. Am Nachmittag sind wir dann zu Gast im Nachbarschaftscafé „Vonk“, ein Ort der Begegnung im Quartier, das durch Mittel der Kirchengemeinde und eine Stiftung betrieben wird. Zwischendurch ist immer wieder Zeit die Schönheit der holländischen Städte zu entdecken.
Tag 5 & 6, Woerden und Heimreise
In einem Neubaugebiet ist durch Mittel aller protestantischen Kirchen in Woerden die Gemeinde „Het Baken“ entstanden, zu Deutsch „das Leuchtfeuer“. Die Arbeit wird hauptsächlich getragen von Ehrenamtlichen, es gibt wöchentliche Gottesdienste und viele weitere Angebote. Der Fokus liegt auf Gemeinschaft.
In der Innenstadt besuchen wir dann ein Café mit angeschlossener Kaffeerösterei, das "Inloophuis". Hier finden Menschen mit Einschränkungen einen Job, außerdem ist das Café ein Ort der Begegnung, Mittagessen gibt es hier schon ab einem Euro. Die Heilsarmee als Hilfsorganisation und nationale Stiftungen sind mit an Board. Für Menschen, die ihre Wohnung verloren haben, stehen auch Zimmer zur Verfügung. Etwas außerhalb gibt es außerdem noch „den Leuchtturm“ als Zentrum für Jugendarbeit, das aber auch an Organisationen und Privatleute vermietet wird.
Unser letzter Tag in den Niederlanden, bevor es mit vielen neuen Impulsen am Samstag wieder Richtung Wetterau geht.
Weitere Fotos sind zu finden auf dem Facebook-Kanal des Dekanats: https://www.facebook.com/WetterauEvangelisch/