„Vimmberby – ah, dann wart ihr in der Astrid Lindgren Welt!“ So reagieren Kenner, wenn ich davon erzähle, wo wir im Urlaub waren. Vimmerby, auch mit Hof Näs, auf dem Astrid Lingren auswuchs – ein wunderbarer Ort, um in die Welt von Pippi Langstrumpf, Bullerbü, Ronja Räubertochter, Ferien auf Saltkrokan oder vieler anderer der bekannten Kinderbücher einzutauchen.
Auf ihrer Schulabschlussfahrt besuchte Astrid Lindgren mit Freundinnen den Landsitz einer betagten Schriftstellerin. In der Eingangshalle fiel ihr ein Spruch eines schwedischen Philosophen in die Augen. Ihr ganzes Leben sollte dieses Zitat Astrid Lindgren nicht mehr loslassen. Leitmotivisch zieht es sich durch ihr Werk: Denna dagen, ett liv! Dieser Tag, ein Leben!
Jeden Moment sollen wir so bewusst leben, als hätte ein ganzes Leben in diesen einen Tag Platz. Kinder können das: spielen, als ob es kein Morgen, ja, noch nicht einmal, als ob es einen Abend gäbe. Versunken in sich und das Spiel, ohne Sorgen um das, was morgen kommt, ohne Hadern, mit dem was geschehen ist.
Uns Erwachsenen fällt das schwer! Wir sind mit unseren Gedanken überall, nur nicht in der Gegenwart. Wie schade!
Jesus wusste das. Er gibt uns den Rat: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“ und „Sorgt euch nicht um das, was morgen sein wird! Denn der Tag morgen wird für sich selbst sorgen.“
Das ist leichter gesagt als getan. Eine Möglichkeit, in die Wahrnehmung, in das Staunen zu gehen wie die Kinder, ein sich Einüben darin, ganz in der Gegenwart zu sein, ist die Kontemplation. Wollen Sie das ausprobieren? Dann schauen Sie doch mal in das Programm des Geistlichen Zentrums in Nieder-Weisel.