Noch eine Woche, dann sind die Sommerferien zu Ende. Die meisten Kinder sagen wahrscheinlich, schade; die Eltern, Gott sei Dank. Wegen der lang andauernden Hitze waren die Freibäder und die zahlreichen Badeseen Orte, wo wir am ehesten die ersehnte Abkühlung finden konnten.
Und wenn wir dann auch noch etwas gratis, also ohne dafür bezahlen zu müssen, bekommen, dann ist die Freude groß. In der heutigen Lesung ist es der Prophet Jesaja, der im Auftrag Gottes ein solches Gratisangebot verkündet: „Auf ihr Durstigen kommt alle zum Wasser… Kauft Getreide… kauft Wein und Milch ohne Bezahlung!“
Und im Evangelium ist es kein geringerer, als Jesus selbst, der die Menschen satt macht. Fünf Brot und zwei Fische teilt er an die hungernde Menschenmenge aus, die ihm stundenlang interessiert zugehört hat. Obwohl es so viele sind – alleine fünftausend Männer, dazu noch Frauen und Kinder – werden alle satt. Als ob das alleine nicht schon wunderbar genug wäre; durch die eingesammelten Reste werden zwölf Körbe voll.
Ja, da wo Jesus aus Liebe zu uns – seinen Menschen – handelt, da gibt es keinen Mangel; er schenkt nicht nur Essen und Trinken in Fülle, sondern Leben und Liebe in Fülle. Damit lädt er uns ein, unser Herz nicht zu verschließen, wenn es darum geht, Not zu lindern. Mit diesem Vertrauen, dass Jesus in Liebe für uns sorgt, können wir nach den Ferien, getrost wieder in den Alltag gehen. Jesus lässt uns auch da nicht alleine.