In einer einzigartigen Verbindung von Fotografien und Wissen erfahren Besucherinnen und Besucher auf eindrucksvolle Weise, warum Naturgärten nicht nur schön, sondern auch unverzichtbar für die Bewahrung der Biodiversität sind.
Die Ausstellung ist bis zum Pfingstmontag, 25. Mai, während der Öffnungszeiten der Stadtkirche zu besichtigen und zeigt die Vielfalt und Schönheit von Naturgärten. Prägnante Texte liefern wertvolle Informationen zu unterschiedlichen Aspekten des Naturgartenkonzepts – von der Schaffung und Pflege eines Naturgartens bis hin zu den vielen Vorteilen heimischer Pflanzen und nachhaltiger Gartengestaltung. Davon überzeugte sich am Montagvormittag auch Bürgermeister Kjetil Dahlhaus, dem das Thema ebenfalls am Herzen liegt. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung zum „Tag des offenen Gartens Friedberg“ am Sonntag, 17. Mai mit einer Feier im Friedberger Begegnungsgarten. An diesem Tag ist die Ausstellung in der Stadtkirche von 13 bis 17 Uhr geöffnet.
Der NaturGarten e.V. hat die Ausstellung konzipiert. Der Weltacker Wetterau e.V. hat zusammen mit der NABU Umweltwerkstatt Wetterau und der Regio Rhein/Main Gruppe des NaturGarten e.V. ein Exemplar für die Region angeschafft, um die Biodiversität in den Gärten zu fördern und im Hinblick auf die Landesgartenschau Oberhessen. In Kooperation mit dem Evangelischen Dekanat Wetterau und der Evangelischen Friedensgemeinde Friedberg steht sie nun in der Stadtkirche.
„Biodiversität als Lebensgrundlage“ ist das zentrale Thema der Ausstellung, das den Besucherinnen und Besuchern auf eindrucksvolle Weise die Relevanz von Naturgärten für das ökologische Gleichgewicht näherbringt. Dabei geht es nicht nur um den Schutz der Artenvielfalt, sondern auch um die Schaffung von Lebensräumen für Insekten, Vögel und andere Tiere. Die Besucherinnen und Besucher erhalten erste Ideen zur Pflege und Gestaltung des eigenen Naturgartens. Die Ausstellung stellt aber auch kreative Ideen vor, wie auch städtische Räume durch Begrünung bereichert werden können. Ob als Naturbalkon, auf Dächern oder an Fassaden – die Natur findet auch im urbanen Raum ihren Platz.