Dekanat Wetterau

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          Orgel des Monats

          Die Orgel ist das Instrument des Jahres 2021

          Aus diesem Grund stellen Ihnen unsere Kantor*innen in diesem Jahr jeden Monat eine besondere Orgel aus dem Evangelischen Dekanat Wetterau vor.

          Die Landesmusikräte haben die Orgel zum „Instrument des Jahres“ 2021 gekürt.

          Die Orgel gilt als Königin der Instrumente und ist das größte aller Musikinstrumente, das tiefste und höchste, das lauteste und leiseste. Seit 2017 sind Orgelmusik und Orgelbau durch die UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt. Die Orgeln sind das Herzstück vieler Kirchen in der Wetterau.

          Genug Gründe, dieses Instrument ein Jahr lang in den Fokus zu rücken.

          September

          Die Orgel im Monat September steht in der Evangelischen Kirche in Gambach und lädt zum Spielen von Orgelwerken aus fast allen Zeiten ein.

          Die Orgel in der Gambacher Kirche steht an der Ostseite der Kirche über der Kanzel. Ab 1852 wurde die dortige Orgelempore auf drei Stützen eingebaut. In den Jahren 1853/1854 baute Friedrich Wilhelm Bernhard dort die heutige Orgel. Friedrich Wilhelm Bernhard war Sohn des Orgelbauers Johann Hartmann Bernhard und der ältere Bruder von Adam Karl Bernhard. Zusammen mit seinem Bruder arbeitete Friedrich Wilhelm zunächst im väterlichen Betrieb in Romrod, aus dem auch die Gambacher Orgel stammt, und übernahm nach dem Tod des Vaters schließlich dessen Firma, während Adam Karl sich in Gambach selbstständig machte. Unter dem Namen Gebrüder Bernhard führten die Söhne Karl Theodor und Karl Rudolf Bernhard die Gambacher Firma bis ins 20. Jahrhundert fort. Größter Konkurrent Bernhards war Johann Georg Förster, dessen Orgeln ebenfalls in Wetterauer Kirchen stehen.

          40 zinnerne Pfeifen des Prinzipals im Prospekt der Orgel wurden 1917 zu Rüstungszwecken abgeliefert. 1958 folgten eine Renovierung, Umdisponierung und Erweiterung der Orgel durch die Licher Firma Förster & Nicolaus, 1987 eine Überholung und der Austausch einiger Pfeifen. 2002 wurde die Orgel erneut überholt. Die Orgel verfügt über 15 Register, die sich auf einem Manual und Pedal verteilen.


          I Manual C–f3
          Principal 8′
          Quintatön 8′
          Bourdon 8′
          Salicional 8′
          Octav 4′
          Gedackt 4′
          Octav 2′
          Blockflöte 2′
          Sifflet 1′
          Sesquialtera III
          Mixtur IV
           
           
          Pedal C–d1
          Subbaß 16′
          Octavbaß 8′
          Rohrflöte 4′
          Principal 2′
           

          Koppeln: I/P

          „Der Klang der Gambacher Orgel ist rund und ausgewogen“, sagt Dekanatskantor Uwe Krause. „Das Instrument ist in einem guten Zustand. Obwohl die Orgel nur über ein Manual verfügt, kann sie durch schön klingende Register punkten und lädt zum Spielen von Orgelwerken aus fast allen Zeiten ein.“

          Klangbeispiele

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