Dekanat Wetterau

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Wetterau zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

          AngeboteÜbersicht
          Menümobile menu

          Orgel des Monats

          Die Orgel ist das Instrument des Jahres 2021

          Aus diesem Grund stellen Ihnen unsere Kantor*innen in diesem Jahr jeden Monat eine besondere Orgel aus dem Evangelischen Dekanat Wetterau vor.

          Die Landesmusikräte haben die Orgel zum „Instrument des Jahres“ 2021 gekürt.

          Die Orgel gilt als Königin der Instrumente und ist das größte aller Musikinstrumente, das tiefste und höchste, das lauteste und leiseste. Seit 2017 sind Orgelmusik und Orgelbau durch die UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt. Die Orgeln sind das Herzstück vieler Kirchen in der Wetterau.

          Genug Gründe, dieses Instrument ein Jahr lang in den Fokus zu rücken.

          Juni

          Die Orgel im Monat Juni steht in der Evangelischen Kirche in Steinfurth.

          Die Orgel, wie sie heute in der Steinfurther Kirche steht, stammt von 1911/12. Einige Teile sind aber deutlich älter. So gehört das Gehäuse zur 1755 von Orgelbauer Johannes Zinck von Assenheim gebauten Orgel, die bis 1909 in der Kirche stand und mehrmals umgebaut oder renoviert worden ist. Bei der Kirchenrenovierung im Jahr 1909 wurde diese Orgel, 154 Jahre nach Ihrem Bau, entfernt. Es dauerte einige Jahre, bis eine neue Orgel aufgestellt werden konnte. Am 28. August 1911 wurde die Anschaffung einer neuen Orgel nach einem Kostenvoranschlag der Firma Förster und Nicolaus genehmigt. Das alte Gehäuse wurde wiederverwendet, die Aufstellung erfolgte 1912. Die Firma übernahm sogar eine 5-jährige Garantie, so steht im Kostenvoranschlag: „Der Orgelbauer bleibt nach Ablieferung des Werks 5 Jahre lange haftbar für die Güte seiner Arbeit, alle demselben zur Last fallenden Fehler hat derselbe nach ihm gemachter Anzeige ohne Vergütung herzustellen.“

          1970/71, anlässlich der letzten Kirchenrenovierung, wurde die romantische Disposition durch eine zeitgemäße Disposition ersetzt.

          Die Kosten betrugen seinerzeit 52059 DM für den Neubau des Instruments und 7964,14 DM für die Änderungen am Gehäuse. Neben dem Pfeifenwerk (teilweise überarbeitet) wurde auch die Gebläsemaschine aus der alten Orgel übernommen.

          Dekanatskantorin Nilani Stegen mag den Klang der Orgel, der sehr vielfältig ist. „Durch ihr vielfältiges Register und die Varianz im Klang kann man die Orgel für viele Musikstücke und Musikrichtungen einsetzen“, sagt sie.

          Diese Seite:Download PDFDrucken

          to top