Dekanat Wetterau

Angebote und Themen

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          Schutz vor Missbrauch und Gewalt

          Simone Hainz / pixelio.de

          Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Dekanat Wetterau lebt von vertrauensvollen Beziehungen sowohl zwischen Teilnehmenden und Mitarbeitenden als auch untereinander. Dieses Vertrauen muss sich entwickeln und darf nicht zum Schaden von Kindern und Jugendlichen ausgenutzt werden.

          Wir stärken die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen - Mädchen und Jungen. Wir gehen achtsam mit ihnen um und schützen sie vor Schaden, Gefahren und Gewalt. Daher lehnen wir jegliche Form von körperlicher, seelischer und verbaler Gewalt ab.

          Eine Arbeitsgruppe im Evangelischen Dekanat Wetterau unter Federführung von Dekanatsjugendpfarrerin Birgit Müller und Dekanatsjugendreferentin Stephanie Breideband hat ein Präventionskonzept zum Schutz des Kindeswohls im Evangelischen Dekanat Wetterau erarbeitet.

          Ziel ist es,  die Verantwortlichen in den Gemeinden für den Schutz von Kindern zu sensibilisieren, klare Handlungswege aufzuzeigen und dabei Unterstützung und Beratung anzubieten. „Einfach nur Verordnungen und Papiere zu produzieren hilft niemand“. Darum soll der achtsame Umgang mit dem Thema "Kindeswohl" auch in den Ausbildungsgängen des Dekanates verankert werden.

          Schwerpunkt der Arbeitsgruppe war zunächst der Schutz vor sexuellem Missbrauch. Der Begriff der Kindeswohlgefährdung umfasst jedoch weit mehr: Auch für seelische oder körperliche Vernachlässigung sollen die Mitarbeitenden ein offenes Auge haben.

          Erster wichtiger Schritt war die Zusammenstellung eines  Notfallteams:
          An die Menschen im Team kann sich jede/r wenden, der/die
          - selbst von Missbrauch betroffen ist,
          - von Missbrauch erfahren hat,
          - einen Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls hat und nicht weiß, wie er/sie darauf reagieren soll.

          Eine „Handlungskette“ gibt Empfehlungen, wie sich jemand verhalten sollte, der von einem konkreten Verdacht von Kindesmissbrauch erfährt.
          Künftig sollen Fortbildungsangebote zum Thema Kindeswohl ausgebaut werden mit dem Ziel einer qualifizierten Selbstverpflichtung aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben

          Handreichung des Ev. Dekanats Wetterau  zum Schutz des Kindeswohls

          Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn das körperliche, geistige und seelische Wohl eines Kindes durch das Tun oder Unterlassen der Eltern oder Dritter gravierende Beeinträchtigungen erleidet, die dauerhafte oder zeitweilige Schädigungen in der Entwicklung des Kindes zur Folge haben bzw. haben können. Bei einer Gefährdung muss die Beeinträchtigung, die das Kind erleidet, gravierend sein und es muss die biographisch zeitliche Dimension beachtet werden. Kindeswohl bezieht sich auf gegenwärtige, vergangene und auf zukünftige Lebenserfahrung und Lebensgestaltung eines Kindes (Quelle: Handbuch des Deutschen Jugendinstituts – Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.)

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          Notfallteam Kindeswohlgefährdung

          Volkhard Guth (Pfarrer & Dekan) Tel.: 0173 - 65 380 56
          Birgit Müller (Dekanatsjugendpfarrerin) Tel.: 01573 - 04 90 785
          Peter Bergmann (Dekanatsjugendreferent) Tel.: 01575 - 30 575 03
          Dr. Petra Knötzele (Ansprechstelle EKHN) Tel.: 06151 - 405 422
          Wildwasser (Beratungsstelle ) Tel.: 06031 - 64 000

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