Dekanat Wetterau

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          Selbstverpflichtung

          Tim Reckmann/pixelio.de

          Selbstverpflichtung zur Einhaltung der Richtlinien nach § 72 a StGb VIII („Kindeswohl“) für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Evangelischen Dekanat Wetterau

          Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Dekanat Wetterau lebt von vertrauensvollen Beziehungen sowohl zwischen Teilnehmenden und Mitarbeitenden als auch untereinander. Dieses Vertrauen muss sich entwickeln und darf nicht zum Schaden von Kindern und Jugendlichen ausgenutzt werden.

          Wir stärken die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen - Mädchen und Jungen. Wir gehen achtsam mit ihnen um und schützen sie vor Schaden, Gefahren und Gewalt. Daher lehnen wir jegliche Form von körperlicher, seelischer und verbaler Gewalt ab.

          Mit meiner Unterschrift erkläre ich, dass ich mich nach bestem Wissen dafür einsetze, dass bei uns in der Kinder- und Jugendarbeit im Dekanat Wetterau keine Grenzverletzungen, kein sexueller Missbrauch und keine sexualisierte oder andere Gewalt stattfinden.

          1. Schutz von Mädchen und Jungen              
          Ich werde die mir anvertrauten Mädchen und Jungen - Kinder wie Jugendliche - vor Schaden und Gefahren, Missbrauch und Gewalt schützen.

          2. Umgang mit Nähe und Distanz   
          Ich werde die sexuelle Dimension von Beziehungen bewusst wahrnehmen und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Nähe und Distanz gestalten.

          3. Stellung beziehen               
          Ich beziehe gegen sexistisches, diskriminierendes und gewalttätiges Verhalten aktiv Stellung.

          4. Keine Ausnutzung der Rolle als Verantwortliche/r  
          Ich nutze meine Rolle als Leiterin oder Leiter oder als sonstige Mitarbeiterin oder Mitarbeiter nicht für sexuelle Kontakte zu mir anvertrauten jungen Menschen.

          5. Kinder und Jugendliche ernst nehmen
          Ich nehme die individuellen Grenzempfindungen der Mädchen und Jungen, der Kinder und Jugendlichen ernst und wahre diese.

          6. Respekt vor der Intimsphäre     
          Ich respektiere die Intimsphäre und die persönliche Schamgrenze von Gruppenmitgliedern und Teilnehmenden sowie der Mitarbeitenden.

          7. Grenzüberschreitungen wahrnehmen 
          Ich schreite bei Grenzübertritten Anderer in den Gruppen wie bei Aktivitäten und Angeboten ein und vertusche sie nicht.

          9. Kein abwertendes Verhalten      
          Ich selbst verzichte auf abwertendes oder missverständliches Verhalten und achte darauf, dass auch andere in den Gruppen, bei Fahrten, Freizeiten, Angeboten und Aktivitäten sich so verhalten.

          10. Vorstrafen            
          Ich bestätige, dass ich bisher nach § 72a Abs. 1 SGB VIII nicht verurteilt bin und auch kein entsprechendes Verfahren gegen mich anhängig ist.

          11. Handlungskette
          Ich kenne die Handlungskette und das Notfallteam des Ev. Dekanats Wetterau für den Fall, dass mir ein (möglicher) Verstoß gegen das „Kindeswohl“ bekannt wird. Ich verpflichte mich, innerhalb dieses Rahmens verantwortungsbewusst gegenüber allen Beteiligten zu handeln.

           

          Ort, Datum, Name (Druckbuchstaben),             Unterschrift

           

          Zur Bedeutung und Handhabe der Selbstverpflichtung

          1. Mit der „Selbstverpflichtung“ erklären Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit im Dekanat Wetterau, dass sie bestimmte Regeln einhalten wollen bzw. Kenntnis über die eigene Verantwortung zur Einhaltung des § 72 A StGb VIII haben. Sie ist eine individuelle Willenserklärung der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner.

          2. Mit der Unterschrift verpflichten sich die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, die angesprochenen Punkte ernst zu nehmen und sich nach Kräften und bestem Wissen und Gewissen dafür einzusetzen.

          3. Die Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgt insbesondere in Schulungen. Diese Schulungen zum Thema sexualisierte Gewalt sowie andere Verstöße gegen das Wohl von Kindern und Jugendlichen ist verpflichtender Bestandteil der JULEICA-Schulungen sowie Fortbildungen speziell zu diesem Thema. Im Rahmen der Schulung wird die Selbstverpflichtung vorgestellt und thematisiert.

          Die Unterschrift der Selbstverpflichtung soll dabei als Konsequenz am Ende der thematischen Auseinandersetzung und der Selbstreflexion stehen. Eine Unterschrift der Selbstverpflichtung ohne vorhergehende Auseinandersetzung mit dem Thema „Kindeswohl“ wird dem Ziel des Präventionskonzeptes nicht gerecht!

          4. Die Selbstverpflichtung stellt ein pädagogisches Element dar. Durch die individuelle Willenserklärung, die mit einer Unterschrift besiegelt wird, ist eine stärkere persönliche Verpflichtung und Identifikation mit dem Inhalt der Selbstverpflichtung gegeben als bei bloßer Kenntnisnahme.

          Mit der Unterschrift gibt die/der Unterzeichnende eine eindeutige und für sich selbst und andere stets sichtbare Willenserklärung ab.

          Eine Selbstverpflichtung ist kein rechtsgültiger Vertrag.

           

           

           

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          Notfallteam Kindeswohlgefährdung

          Volkhard Guth (Pfarrer & Dekan) Tel.: 0173 - 65 380 56
          Birgit Müller (Dekanatsjugendpfarrerin) Tel.: 01573 - 04 90 785
          Stephanie Breideband (Jugendreferentin) Tel.: 0176 - 24 24 20 29
          Peter Bergmann (Jugendreferent) Tel.: 01575 - 30 575 03
          Dr. Petra Knötzele (Ansprechstelle EKHN) Tel.: 06151 - 405 422
          Wildwasser (Beratungsstelle ) Tel.: 06031 - 64 000

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