Dekanat Wetterau

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote des Dekanates Wetterau zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

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          Angebote und Termine

          Hier finden Sie  das Programmheft für 2024 in digitaler Form.

          Programm 2024

          Es bietet eine Vielzahl an Veranstaltungen, die sich drei Kategorien zuordnen lassen: nach innen gehen, den Glaubensweg gehen und in Verbindung gehen. Da ist sicher auch für Sie etwas dabei! Wir wünschen Ihnen viele Spaß beim Stöbern.

          Markgrafen-Duo
          32. Abendmusik in der Komturkirche am 01. Juni um 18 Uhr

          Im Mittelpunkt des Geistlichen Zentrum der Johanniter in Nieder-Weisel steht mit ihrer wundervollen Akustik die romanische Komturkirche. Auch in diesem Jahr öffnet sie ihre Pforten für Liebhaber der Kammermusik, die am 01.Juni um 18 Uhr eingeladen sind sich fernab vom Alltag einer Stunde voller Klangraritäten hinzugeben. Traditionell werden die Künstler interessante Details über die Musik erzählen und nach dem Konzert beim gemeinsamen Umtrunk, zu dem das Geistliche Zentrum herzlich einlädt, mit dem Publikum ins Gespräch kommen.

          Das Markgrafen-Duo wird Werke von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn und Maurice Ravel in ganz neuer Klangverpackung präsentieren.  Johannes Blumenröther (Violine) und Shizuyo Oka (Klarinetten), beide außerordentlich vielseitige Meister an ihren Instrumenten, werden Inventionen für 2 Hände, Duoliteratur für 2 Violinen sowie Ravels Sonate für Violine und Violoncello neu interpretieren. Die Arrangements für diese Instrumentenkombination sind eine einzigartige, klangliche Rarität.

          Johannes Blumenröther ist Mitglied des Mutare-Ensemble Frankfurt, des Cyprian-Ensemble  Freiburg und außerdem als Konzertmeister des Kammerorchesters Freiburg wie auch der Dommusik Freiburg tätig. Ein weiterer Schwerpunkt in seinem musikalischen Schaffen liegt seit einigen Jahren beim Jazz Manouche; so spielt er seit zwei Jahren als Geiger im Tobias-Kirchmayer-Quartett mit. Von 1991 - 2019 war er 1.Geiger im SWR-Symphonieorchester, aus dem er im März 2019 ausgeschieden ist, um sich verstärkt seinen kammermusikalischen Aufgaben widmen zu können.

          Shizuyo Oka war von 1995 bis 1998 erste Soloklarinettistin im Orchestre de l’Opera Eclaté Paris. Zudem spielt sie seit dem Jahr 1998 als Klarinettistin im Ensemble Recherche Freiburg. In den letzten Jahren baute sie ihre solistische Tätigkeit weiter aus; so spielte sie unter anderem mit dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg, dem Sinfonieorchester Tokyo und dem Orchestra de la Radio e Television de Espagna.

          Das Markgrafen-Duo wurde aus dem Wunsch heraus geboren, auch in der kleinstmöglichen Form zusammen hochqualitative Kammermusik spielen zu können. Da ein Duo-Repertoire für Violine und Klarinette so gut wie gar nicht vorhanden ist, verlegten sich die beiden Musiker darauf, Duoliteratur für andere Besetzungen zu arrangieren. Dabei kam ihnen zugute, dass Shizuyo Oka nicht nur A- und B-Klarinette, sondern auch Bass-, Es- und Kontrabassklarinette sowie Bassetthorn hervorragend beherrscht. Die Möglichkeiten bezüglich des Repertoires wie auch der Klangvielfalt erweiterten sich hierdurch erheblich. Das Repertoire des Markgrafen-Duo reicht von der Renaissance bis hin zur zeitgenössischen Musik. Des Weiteren hat sich das Duo auch im Jazz-  und Popbereich mit Arrangements von diversen Stücken viele Freunde erworben, beispielsweise auf dem Festival in Karuizawa (Japan ) 2023 mit einem Arrangement von "Foggy Day" von George Gershwin.

          Karten für das Konzert sind an der Abendkasse in der Komturkirche (Johanniterstraße 7, 35510 Butzbach) zum Preis von 18 EUR (ermäßigt 8 EUR, Familienermäßigung) erhältlich.

          Wie immer: die Komturkirche ist auch im Sommer kühl, denken Sie bitte an angemessene Kleidung! Zusätzlich halten wir Decken bereit. 

          Achtsam leben - ein Übungstag

          Achtsamkeit fördert eine tiefere Verbindung zu mir selbst, zu den anderen und zu Gott. Wer die eigene Aufmerksamkeit bewusst zu lenken lernt, wird sich weniger in der Vielfalt der alltäglichen Eindrücke und Gedanken verlieren.
          Es wird leichter, erst einmal gelassen wahrzunehmen, was jetzt da ist. Darauf aufbauend kann im zweiten Schritt getan werden, was wichtig und nötig ist.
          Der Kurs findet im Kapitelsaal, in der Komturkirche und draußen statt. Neben Impulsen zu Aspekten der Achtsamkeit gibt es Anleitung für praktische WahrnehmungsÜbungen: in der Natur, beim Qigong, im Tasten und Riechen und Schmecken, im Zuhören, im stillen Sitzen. Auch die Anwendung im eigenen Alltag wird bedacht.
          Der Tag schließt mit einer gemeinsamen Abendmahlsfeier.
          Bitte bequeme und wetterfeste Kleidung für drinnen und draußen mitbringen.
          Der Kurs ist auf 8 bis 12 Personen ausgelegt.

          Leitung: Ursula Wendt, Geistliche Begleiterin, Qigong-Lehrerin, Pfarrerin

          Termin: Samstag, 15. Juni 2024, 9.30 bis 16.30 Uhr

          Ort: Geistliches Zentrum der Johanniter
          Nieder-Weisel | Johanniterstraße 7,
          35510 Nieder-Weisel (Butzbach)

          Kosten: 70 Euro (inkl. Mittagessen)

          Anmeldung:

          info.geistliches.zentrum@johanniter.de
          Telefon: 06033/749246

          Anmeldeschluss: 21.05.2024

          Kraft aus der Stille

          „Es gibt zwei große Lehrer im Leben: Vorbild und Stille“ (Thomas Keating, Trappisten-Mönch und Mitbegründer des „Gebets der Sammlung“)


          Unterschiedliche Praktiken des stillen Gebets bzw. der stillen Meditation gibt es viele. Das Angebot ist offen für alle, die eine spezifische Praxis der Stille pflegen; aber auch für diejenigen, die ohne besondere Praxis die wohltuende Wirkung der Stille schätzen. Alle sind eingeladen, sich gemeinsam in der Komturkirche der Kraft der Stille zu öffnen. Nach einer kurzen Hinführung gibt es 20 Minuten Stille, dann eine Gehmeditation, gefolgt von noch einmal 20 Minuten Stille und einem kurzen Abschluss.
          Es ist keine Anmeldung nötig.

          Leitung: Pfarrer Christoph Baumann 

          Datum: Dienstag, 2. Juli
          Uhrzeit: 19 bis 20 Uhr

          Ort: Komturkirche des Geistlichen Zentrums der Johanniter Nieder-Weisel
          An der Comturkirche, 35510 Nieder-Weisel (Butzbach)

          Kosten: keine, Spenden erbeten

          Männerpilgern auf dem Lutherweg

          Oft denke ich, das Maul machen schon zu viele auf: In kleinen Zirkeln, auf den Straßen oder an den Stammtischen der Moderne – im Netz. Aber gerade das fordert uns heraus selbst den Mund nicht zu halten, sondern auf Solidarität, Gerechtigkeit und Wahrheit hinzuweisen, auch wenn’s schwerfällt. Doch wann, wo und wie ist es richtig und angemessen? Darüber möchte ich mit anderen Männern, mit mir und mit Gott ins Gespräch kommen, pilgernd auf dem Lutherweg zwischen Södel und Hungen. Pilgern ist nicht Wandern. Es ist mehr, als sich Wind und Wetter auszusetzen und einen anstrengenden Weg zurückzulegen. Pilgern heißt Gedanken und Gefühle zuzulassen, ihnen nicht auszuweichen, sondern nachzugehen und so nicht nur räumlich, sondern auch inhaltlich weiterzukommen - mit sich, mit Gott und dem Leben. Egal wie das Wetter wird: Wir sind im Freien unterwegs. Wir gehen auf dem Lutherweg von Södel nach Hungen. Meist ist der Weg befestigt. Die Strecke beträgt ca. 18 km.

          Leitung: Siegfried Nickel, Pfarrer und ausgebildeter Pilgerbegleiter; Volkhard Guth, Pfarrer und Dekan

          Termin: Samstag, 6. Juli 2024
          Uhrzeit: Beginn 08:40 Uhr, Ende gegen 18:30 Uhr

          Treffpunkt: Bahnhof Friedberg

          Kosten: 15 Euro

          Mitbringen: Bitte denken Sie an wettergerechte Kleidung, ein Lunchpaket und ausreichend zu trinken!

          Anmeldung:
          Geistliches Zentrum der Johanniter
          info.geistliches.zentrum@johanniter.de
          Telefon: 06033/749246

          Anmeldeschluss: 27.06.2024

          Grußworte

          bfProf. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies, Ordensdekan des Johanniterordens
          bfJohannes Perlitt, Kommendator der Hessischen Genossenschaft des Johanniterordens

          Auch dieses Jahr wurde das vorliegende Programm des Geistlichen Zentrums von den Johannitern und dem Ev. Dekanat Wetterau, die auch gemeinsam die Pfarrstelle finanzieren, erarbeitet.

          Die Johanniter setzen sich seit über neunhundert Jahren für Menschen in Not ein und wollen dabei helfen, dass Menschen Zugang zum christlichen Glauben finden und diesen Glauben gemeinsam leben können. Das Programm wendet sich an alle Menschen in Hessen, die sich für die evangelische Kirche interessieren. Zugleich ermöglicht ein Besuch im Geistlichen Zentrum ein Kennenlernen des Johanniterordens. Dessen deutsche Gliederungen sind Teil der evangelischen Kirche Deutschlands, ihre Werke sind Teil der Diakonie. Wie in den letzten Jahren ist ein übergreifendes Thema des Programms die protestantisch gelebte Spiritualität, inspiriert von der be- sonderen Ausstrahlung der Komturei Nieder-Weisel.

          Die romanische Doppelkirche ist ein architektonisches Kleinod und ein Raum, der die meisten Menschen sofort in seinen Bann zieht, ein spiritueller Raum. Man erlebt die außerordentliche Ruhe und Schlichtheit der Komturkirche und die Ausstrahlung der 775-jährigen Geschichte. Mit der Doppelkirche, einem Meditationsraum in der Komturei, dem Hotel und dem Tagungszentrum mit unterschiedlichen Seminarräumen steht ein ganzes Ensemble an Gebäuden und Räumen zur Verfügung, das unterschiedlichen Angebotsformaten dient.

          Selbstverständlich sollen sich die Angebote auch an katholische Christen und darüber hinaus an Menschen richten, die am christlichen Glauben interessiert sind, aber selbst noch nicht oder nicht mehr zu einer Kirche gehören – angesichts der Tatsache, dass Christenmenschen inzwischen oft eine Minderheit bilden, soll das Geistliche Zentrum der Johanniter auch missionarisch wirken.

          Neben dem vorliegenden Programm finden in Nieder-Weisel auch interne Veranstaltungen der Johanniter statt. Dazu gehören für die Mitarbeitenden der Johanniter-Unfall-Hilfe und der stationären Johanniter-Einrichtungen sogenannte „WIR-Seminare“ als zentraler Teil des Angebots im Geistlichen Zentrum Nieder-Weisel.

          Ebenfalls gibt es vergleichbare Angebote der Johanniter-Schwesternschaft, die hier ihren Schwesterntag abhält. Ergänzt werden diese Seminare durch spirituelle Auszeiten: Mitarbeitende bekommen die Gelegenheit, sich aus dem beruflichen Alltag zu lösen. Zudem finden in Nieder-Weisel seit den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts auch Kapitelsitzungen des Gesamtordens und Treffen einzelner Ordensgenossenschaften statt.

          Hinzu kommen Tagungen zu Grundfragen des christlichen Glaubens und zu Gegenwartsproblemen. Schließlich sind Pfarrertagungen des Ordens und der Unfall-Hilfe und Einführungstagungen zu nennen.

          Das Geistliche Zentrum wird durch einen Lenkungsausschuss unter Vorsitz des Ordensdekans des Johanniterordens geleitet; weitere Mitglieder des Lenkungsausschusses sind der Ordenskanzler, der Kommendator der Hessischen Genossenschaft des Ordens,ein Mitglied des Präsidiums der Johanniter Unfall-Hilfe, der Vorstand der Stiftung Johanniter Komturei Nieder-Weisel (der Eigentümerin des Gebäudekomplexes), der Dekan des Dekanats Wetterau, eine Oberkirchenrätin als Vertreterin der EKHN, die Oberin der Johanniter-Schwesternschaft sowie ein Vertreter der Johanniter Seniorenhäuser GmbH und eine Repräsentantin der Johanniter Hilfsgemeinschaften.

          Die Johanniter danken insbesondere dem Dekan der Wetterau und den vielen Pfarrerinnen und Pfarrern des Ev. Dekanats, die voller Begeisterung und Inspiration das vorliegende Programm mit erarbeitet haben.

          Berlin und Nieder-Weisel, im Februar 2024

          Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies
          Ordensdekan
          des Johanniterordens

          Johannes Perlitt
          Kommendator der Hessischen Genossenschaft
          des Johanniterordens

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