Dekanat Wetterau

Angebote und Themen

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          Interkultureller Garten

          Arbeiten, reden, lernen, feiern und gemeinsam die Früchte der Arbeit genießen – das alles findet  bereits seit März 2016 im „Interkulturellen Garten Friedberg“ bei den 24 Hallen in einem Schrebergarten an der Usa statt.

          Die Anschubfinanzierung für die ersten drei Jahre kam von der DRIN-Projektförderung der EKHN, die Geld zur Entstehung oder Weiterentwicklung von Gemeinwesen-Projekten zur Verfügung stellt. „DRIN“ steht für „Dabei sein, Räume entdecken, Initiativ werden und Nachbarschaft leben“. Darüber hinaus fördert das Evangelische Dekanat Wetterau das Projekt auch mit eigenen Mitteln.

          Zu Beginn bestand das Hauptamtlichen-Team aus Wolfgang Dittrich, Britta Laubvogel und Gerlinde Jallow. Hinzu kam der „gute Geist“ Ahmed Sancar als Hausmeister. Ab April 2021 wird es einen Personalwechsel geben. 

          Das Projekt soll vor allem Einheimische und Menschen mit Migrationshintergrund in und um die Friedberger Altstadt ansprechen. Sie gilt als bedürftiger Wohnraum, viele Menschen dort sind von Armut betroffen oder bedroht. Nachbarschaftliche Kontakte, die in solch einer Situation unterstützend sein können, werden gestärkt und gefördert. Menschen, die oft nur kleine und dunkle Wohnungen haben, erhalten die Möglichkeit, ein kleines Stück Erde an der frischen Luft gemeinsam mit anderen zu bebauen.

          Es gibt einen „harten Kern“ von Gärtner*innen, die in selbstgebauten Hochbeeten Gemüse und Blumen anbauen. Sie genießen die Gemeinschaft und tauschen sich mit Leidenschaft miteinander aus. Sie feiern, kochen zusammen, machen Ausflüge und bilden sich weiter im Gemüseanbau und anderen Bereichen. Seit Beginn findet z.B. jedes Jahr ein interreligiöses Erntedankfest statt mit Segensworten in arabischer, deutscher und türkischer Sprache. Leider wurden diese Aktivitäten durch die Corona-Pandemie erheblich eingeschränkt.

          2019 gab es eine Vernetzung mit dem neuen Friedberger „Begegnungsgarten e.V.", der neben der Kinderfarm Jimbala entstanden ist.

          Durch den Umstand der Pandemie stagnierte zwar die Gruppenarbeit, aber die Zahl der Gärtner*innen erhöhte sich um mehr als das Doppelte und es gibt noch einige Flächen, die vergeben werden können.

          Beide Gärten verstehen sich als Gemeinwesen-Projekte und sind außerdem vernetzt mit der Stadt Friedberg, die die Gärten verpachtet. Friedbergs Bürgermeister Dirk Antkowiak fungiert als Schirmherr. Weitere Kooperationspartner sind das Diakonische Werk Wetterau mit dem Beleger-Zentrum 5-Finger-Treff in der Altstadt, die Kinderfarm Jimbala e.V., der NABU Wetterau, das Familienzentrum der Ev. Kirchengemeinde Friedberg sowie das Internationale Zentrum Friedberg.

          Das Gartenteam mit Gerlinde Jallow (3. v. l.) und Wolfgang Dittrich (hinten mit Hut)

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          Wie man den Garten findet:

          Von der Gießener Straße biegt man in das Industriegebiet „An den 24-Hallen“ runter zum „First Stop Reifen Service“ weiter zum Raiffeisen-Markt. Da dieser mittlerweile geschlossen ist, kann man auf dem Parkplatz davor parken, soweit noch Parkplätze frei sind. Außerdem kann man weiter fahren unter dem alten Viadukt durch und rechts darunter parken oder um die Pfeiler herum. 
          Vorsichtig fahren: Fahrradfahrer kreuzen hier!

          Zum Garten geht es dann ein Stück zu Fuß, entweder zum Flüsschen Usa runter und an den Schrebergärten entlang oder auf dem Usa-Tal-Fahrradweg vorbei am Jimbala-Abenteuer-Spielplatz, wieder am Ende des Fusswegs rechts ein kleines Stück an der Usa entlang.
          Dort sieht man auch linkerhand neben dem Spielplatz das neue Garten-Areal des Begegnungsgartens. Der Garten ist der vorvorletzte Schrebergarten, bevor der Fußweg wieder in den Radweg mündet.  

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