Dekanat Wetterau

Angebote und Themen

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          Interkultureller Garten

          Arbeiten, reden, lernen, feiern und gemeinsam die Früchte der Arbeit genießen – dies findet  bereits seit Januar 2016 im Interkulturellen Garten in Friedberg bei den 24 Hallen in einem Schrebergarten an der Usa statt. Das Projekt des Evangelischen Dekanats Wetterau hat sich gut etabliert. Finanziert wird es von der DRIN-Projektförderung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, die Geld zur Förderung von Projekten der Gemeinwesenarbeit zur Verfügung stellt und vom Evangelischen Dekanat Wetterau. „DRIN“ steht für „Dabei sein, Räume entdecken, Initiativ werden und Nachbarschaft leben“. 

          Es gibt einen „harten Kern“ von Gärtnerinnen und Gärtnern, die in selbstgebauten Hochbeeten Gemüse und Blumen anbauen. Sie genießen die Gemeinschaft und tauschen sich mit Leidenschaft miteinander aus. Sie feiern, kochen zusammen, machen Ausflüge miteinander und bilden sich weiter im Gemüseanbau, etc. Zum Beispiel fand ein interreligiöses Erntedankfest statt mit einem Segen in arabischer, deutscher und türkischer Sprache. 

          Zum Hauptamtlichen-Team von Wolfgang Dittrich, Britta Laubvogel und Gerlinde Jallow kam der „gute Geist“ Ahmed Sancar als Hausmeister dazu.

          Das Projekt soll vor allem Einheimische und Menschen mit Migrationshintergrund in und um die Friedberger Altstadt ansprechen. Sie gilt als bedürftiger Wohnraum, viele Menschen von dort sind von Armut betroffen oder bedroht. Nachbarschaftliche Kontakte, die in solch einer Situation unterstützend sein können, werden gestärkt und gefördert.

          Der Garten versteht sich als ein Gemeinwesen-Projekt, denn er ist vernetzt mit Kooperationspartnern wie der Stadt Friedberg, dem Diakonischen Werk Wetterau mit dem 5-Finger-Treff, der Kinderfarm Jimbala, dem NABU Wetterau, der Ev. Familienbildung und dem Internationalen Zentrum Friedberg. Ab 2019 wird es eine Fusion mit dem neuen Friedberger „Begegnungsgarten“ geben, dieser entsteht neben der Kinderfarm Jimbala. Der Verein dafür ist bereits gegründet.

          Die Anschubfinanzierung für die ersten drei Jahre  kommt von der DRIN-Projektförderung  der EKHN, die Geld zur Förderung von Projekten der Gemeinwesenarbeit zur Verfügung stellt. DRIN steht für Dabei sein, Räume entdecken, Initiativ werden und Nachbarschaft leben Darüber hinaus   wird auch Ev. Dekanat Wetterau das Projekt mit eigenen Mitteln fördern.
          Als Kooperationspartner konnte das Dekanat, die Stadt Friedberg, das Diakonische Werk Wetterau, die Kinderfarm Jimbala, den NABU Wetterau, die Ev. Familien.Bildungsstätte und das Internationale Zentrum Friedberg gewinnen. Alle Organisationen wollen das Projekt mit ihren Möglichkeiten unterstützen.

           

           

          Das Gartenteam mit Gerlinde Jallow (3. v. l.) und Wolfgang Dittrich (hinten mit Hut)

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          Projektkoordination

          Gerlinde Jallow
          Gemeindepädagogin 

          Evangelisches Dekanat Wetterau
          Erasmus-Alberus-Haus
          Hanauer Str. 31
          Postfach 100216
          61142 Friedberg

          Tel. 06031 16154-28
          Fax 06031 16154-15
          gerlinde.jallow@ekhn.de



          Wie man den Garten findet:

          Von der Gießener Straße biegt man in das Industriegebiet „An den 24-Hallen“ runter zum „First Stop Reifen Service“ weiter zum Raiffeisen-Markt. Da dieser mittlerweile geschlossen ist, kann man auf dem Parkplatz davor parken, soweit noch Parkplätze frei sind. Außerdem kann man weiter fahren unter dem alten Viadukt durch und rechts darunter parken oder um die Pfeiler herum. 
          Vorsichtig fahren: Fahrradfahrer kreuzen hier!

          Zum Garten geht es dann ein Stück zu Fuß, entweder zum Flüsschen Usa runter und an den Schrebergärten entlang oder auf dem Usa-Tal-Fahrradweg vorbei am Jimbala-Abenteuer-Spielplatz, wieder am Ende des Fusswegs rechts ein kleines Stück an der Usa entlang.
          Dort sieht man auch linkerhand neben dem Spielplatz das neue Garten-Areal des Begegnungsgartens. Der Garten ist der vorvorletzte Schrebergarten, bevor der Fußweg wieder in den Radweg mündet.  

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